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Wenn das Leben mit Hund von Zeit zu Zeit überfordernd ist

Wenn das Leben mit Hund von Zeit zu Zeit überfordernd ist

Ohne Frage – das Leben mit einem Hund ist unheimlich bereichernd, schön und lustig. Aber manchmal gibt es auch Zeiten, die überfordernd sind, Angst machen und einen als Hundehalterin an die eigenen Grenzen bringen.

 
Ich bin mir sicher, dass viele unfaire Handlungen dem Hund gegenüber passieren, weil eine bestimmte Situation in dem Moment einfach überfordernd ist. Weil man sich nicht zu helfen weiss und von den eigenen Gefühlen überrannt wird. Im Nachhinein kommt dann noch das schlechte Gewissen hinzu.
Doch wie mit solchen Emotionen umgehen?
 
 

1. Nehme die negativen Gefühle wahr – ohne sie zu beurteilen

Der Name «negative Gefühle» ist schon ein wenig gemein. Das klingt schon so schlimm und unangenehm. Und natürlich gibt es viele Emotionen, die sicherlich angenehmer sind. Aber dennoch – Angst zu haben, ist per se ja nichts Schlechtes. Auch Wut hat ihre Berechtigung. Wenn Du das nächste Mal also von einer negativen Emotion überrannt wirst, mache Dir einfach bewusst, was es für ein Gefühl ist. Und dieses Gefühl ist ok. Negative Emotionen überspielen zu wollen bringt auf Dauer nichts. Meist passiert sogar das Gegenteil – und die Gefühle werden dadurch nur stärker.

Glücks-Tipp: Wenn Du magst, probiere das Meditieren aus. Beim Meditieren geht es nämlich genau darum – wahrzunehmen, was gerade da ist, ohne es zu bewerten. Es klingt einfach, ist aber ganz schön herausfordernd.
 
 

2. Beobachte Dich

Gerade bei negativen Gefühlen geht es darum, Dich ganz genau zu beobachten. Was für Situationen bringen Dich aus dem Konzept? Und wann spürst Du sie? Wann wirst Du reizbar? Wirst Du hektisch? Wut zum Beispiel ist häufig nur ein Gefühl, dass andere Emotionen überlagert. Bist Du vielleicht stattdessen überfordert? Oder hast Angst und bist enttäuscht?

Ich habe zum Beispiel gemerkt, dass ich häufig auf Raya wütend war, wenn ich nicht negativ auffallen wollte. Es lag also viel mehr die Angst dahinter, irgendwo anzuecken, statt Unverständnis für ihr Verhalten zu haben.

Oder aber die Wut, dass irgendetwas nicht «funktionierte», obwohl wir doch so viel geübt hatten. Dabei war es vielmehr die Enttäuschung, die die Wut auslöste, anscheinend noch nicht so weit zu sein, wie ich dachte.

Fällt Dir eine Situation ein, in der Du wütend warst, obwohl eigentlich etwas ganz anderes dahinter steckte?
 
 

3. Komm vom Fühlen wieder ins Denken

Da negative Gefühle häufig extremen Stress im Körper auslösen, fällt auch das logische Denken schwer. Versuche deswegen in solchen Situationen einen Schritt zurück zu gehen und Dich und den Moment von aussen zu betrachten. Was kann Dir gerade helfen? Ist die Situation neutral betrachtet vielleicht doch gar nicht so schlimm, wie Du Dir einredest? Kann man das Ganze sogar aus einer ganz anderen Perspektive sehen?

Glücks-Tipp: Wenn Du magst, sprich Dir Mut zu oder sag etwas freundliches zu Dir. Häufig sind wir in solchen Momenten besonders hart und unfair zu uns selbst.
 
 

4. Überlege Dir einen Schlachtplan

Oft kannst Du selbst ja schon recht gut einschätzen, welche Situationen Dich überfordern. Lege Dir für solche Momente einen Schlachtplan zurecht. Du hast Angst vor Hundebegegnungen? Dann baue Dir z.B. eine kleine Routine ein. Atme tief durch.

🧘🏼‍♀️Wenn Du Angst hast, wird Deine Atmung automatisch schnell und flach. Wenn Du bewusst und langsam tief ein und ausatmest, wirst du automatisch ruhiger. 🧘🏼‍♀️

Gib Dir und Deinem Hund eine kleine Aufgabe, in dem Du ihn z.B. einen Handtouch machen lässt. So nimmst Du schon ein wenig den Fokus von dem entgegenkommenden Hund. Schau einfach, was euch beiden in der Situation gut tut und euch Ruhe bringt.
 
 

5. Lerne Dich und Deinen Hund wirklich gut kennen

Ich weiss. Schon wieder. Aber es ist so unglaublich wichtig. Denn wenn Du weisst, wo Deine oder die Schwächen Deines Hundes sind, kannst Du ganz konkret daran arbeiten. Du kannst Dir und Deinem Hund Hilfe und Unterstützung holen. Und Du kannst Dich auf eure Stärken fokussieren. Denn wenn Du weisst, was Dich und Deinen Hund glücklich macht, kannst Du dies nutzen, um stressige Momente wieder zu entspannen.
 

Passend dazu

Der 6-Wochen-Onlinekurs «Zusammen wachsen«

 

Glücks-Tipp: Positive Gefühle und Erlebnisse geben dir die Kraft, besser mit negativen Gefühlen und Situationen umgehen zu können. Also versuche regelmässig Dinge in euren Alltag einzubauen, die euch beiden gut tun.
 
 

6. Negative Gefühle als Wegweiser nehmen

Negative Gefühle können Dir auch super als Wegweiser dienen. Wenn es Dir häufiger nicht gut geht, du viel gestresst bist, wütend wirst oder alles zu viel wird, weisst Du, dass Du wieder mehr auf Dich acht geben musst.

Das gleiche gilt natürlich auch für Deinen Hund: Zeigt er plötzlich wieder vermehrt ein Verhalten, dass eigentlich schon fast pasé war, ist auch das ein Zeichen, dass irgendetwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.
 
 

7. Suche Dir Gleichgesinnte

Gerade in der geschönten Social-Media-Welt scheinen alle den perfekt erzogenen Hund zu haben. Da bekommt man manchmal das Gefühl, die einzige zu sein, deren Hund verhaltenskreativ ist. Aber glaube mir – es gibt Einige von uns da draussen. Suche Dir also Gleichgesinnte, die Deine Erfahrungen teilen und Dich nicht beurteilen. Die für Dich da sind, wenn es nicht so läuft. Es ist menschlich, auch einmal überfordert zu sein. Nicht andauernd etwas mit dem Hund unternehmen zu wollen. Und auch frustriert zu sein. Gib den Gefühlen Raum. Sprich drüber! Und dann geht es mit neuer Motivation weiter.
 
 

8. Wenn es mal passiert ist

Du hast Deinen Hund angeschrien, weil Du nicht mehr weiter wusstest? Du hast zu fest an der Leine gezogen? Und nun hast du ein unglaublich schlechtes Gewissen? Kopf hoch. Du bist ein Mensch. Mit Ecken und Kanten. Und mit Gefühlen, die Dich überrumpeln können. Genau wie wir unseren Hunden einen schlechten Tag zugestehen, sollten wir uns das auch. Das Schöne ist doch, dass Du weisst, das Dein Verhalten nicht korrekt war. Also nutze die Situation zum reflektieren. Was kannst Du das nächste Mal anders machen? Was hätte Dir oder auch Deinem Hund in der Situation geholfen?
 
 

Lass uns die Welt auf den Kopf stellen

Lass uns die Welt auf den Kopf stellen

Ok – Du musst Dich nicht unbedingt auf den Kopf stellen, damit Du Dinge aus einer anderen Perspektive sehen kannst. Manchmal reicht es schon, einen kleinen Schritt zur Seite zu machen.

 

Vor knapp einem Monat kam Frauchens Glücksjournal heraus. Ein Tagebuch für Hundehalterinnen, das hilft, den Blick von den negativen Dingen im Zusammenleben mit Deinem Hund auf die positiven Dinge zu lenken. Das Feedback war so schön, dass ich diesem «Perspektivwechsel» nun einen ganzen Artikel widmen möchte. 

 

Unser Bild von der Welt

 

Ob wir wollen oder nicht – wir haben ein festes Bild von unserer Welt. Wir alle haben «unsere» Wahrheit, die geprägt wird von eigenen Erfahrungen, Emotionen, unserer Kultur, unseren Mitmenschen und Meinungen, die uns umgeben. 

Dabei interpretieren wir unbewusst alle Eindrücke, die auf uns einströmen. Wie wir sie interpretieren hängt von den eben genannten Faktoren ab. Diese Verarbeitung von Eindrücken hilft dem Gehirn, die Informationen schneller und energieeffizienter zu verarbeiten. Sie macht es uns im Gegenzug aber schwieriger, Situationen mit Abstand zu betrachten und unsere (vorgefertigte) Meinung zu hinterfragen.

 

Wieso sollte ich die Perspektive wechseln?

 

Wir sind evolutionsbedingt so gepolt, dass uns negative Dinge eher in Erinnerung bleiben als die positiven Ereignisse. Ein gutes Beispiel dafür ist die heisse Herdplatte. Du musst Dich nur einmal verbrennen, um Dir zu merken, dass Du sie nicht noch einmal anfassen solltest. Bei der Herdplatte ist es also sinnvoll, dass wir ein Negativ-Erlebnis-Gedächnis haben. Bei anderen Dingen, steht uns dieses aber im Weg. Umso wichtiger ist es, aktiv die Perspektive zu wechseln. Und sich immer wieder bewusst zu machen, wieviele tolle Dinge unseren Alltag begleiten. Glücks-Tipp: Dich interessiert die positive Sicht auf die Dinge? Am Ende des Artikels habe ich Dir einen spannenden TED-Talk von Alison Ledgerwood genau zu diesem Thema verlinkt.

 

Doch wie kannst Du die Perspektive wechseln?

 

1. Versetze Dich in andere – und nimm ihre Perspektive ein
Dabei ist es ganz egal, ob Du Dich in einen anderen Menschen oder Deinen Hund hineinversetzt. Du kannst z.B. bei einer Meinungsverschiedenheit mit einem Freund oder deinem/r Partner/in versuchen, sich in seine Situation zu versetzen. Wie fühlt er sich wohl in der Situation? Was ist ihm an seinem Standpunkt wichtig? Wo gibt es vielleicht sogar Überschneidungen mit Deiner Meinung?

Versetze Dich in Deinen Hund: Es gibt Situationen, die meistert Dein Hund nicht so, wie Du es Dir wünschst? Dann schau einmal, wie er reagiert. Hat er Angst? Wovor? Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du etwas machen musst, wovor Du Angst hast? Kannst Du Deinen Hund vielleicht besser unterstützen? Oder findet Dein Hund etwas unangenehm? Wie kannst Du es ihm angenehmer gestalten?

 

2. Hinterfrage Dich und Deine Meinung
Du ertappst Dich dabei, einen Menschen oder ein Mensch-Hund-Team in eine Schublade zu stecken? Dann hole sie aus der Schublade wieder raus. Und lerne sie genauer kennen. Du hast eine Meinung zu einem bestimmten Thema? Dann befasse Dich ganz konkret auch einmal mit der Gegenseite. Lese Artikel oder Bücher, die im ersten Moment so gar nicht Deiner Philosophie entsprechen. Weshalb? So lernst Du neue Sichtweisen kennen – und kannst dann immer noch für Dich schauen, was Du daraus ganz konkret für Dich mitnimmst. Und sei es nur, dass Du danach noch überzeugter von Deiner Meinung bist.

Hinterfrage Dich auch immer wieder im Umgang und mit Deinem Hund. Was für Erwartungen hast Du an Deinen Hund? Kann Dein Hund diese Erwartungen überhaupt erfüllen? Machst Du den Hundesport wirklich, weil er Deinem Vierbeiner Spass macht – oder ist es Dein Ehrgeiz, der Dich jede Woche aufs Neue auf den Hundeplatz fahren lässt? Macht das gemeinsame Training noch Spass? Oder ist es einfach nur noch zu einem weiteren To-Do auf Deiner Liste geworden? 

 

3. Andere Meinungen einholen
Dieser Punkt zahlt auch ein wenig auf den davor ein. Du hast eine Meinung zu einer bestimmten Situation. Dann hole Dir eine weitere Meinung ein. Hole Dir Feedback. Und höre Dir dieses Feedback an. Offen und wissbegierig. Du wirst soviel daraus mitnehmen können.

 

4. Passe Deine Formulierungen an
Ich muss noch die Wäsche machen. Ich muss noch schnell mit dem Hund raus. Ich muss noch dies und das. All das sind Formulierungen, die es Dir unbewusst schwerer machen, Dinge im Alltag umzusetzen. Das Wort «müssen» suggeriert die Pflicht, etwas tun zu «müssen». Und Pflichten sind unangenehm. Dabei hast Du doch meist die Wahl, oder? Du kannst das Wort «müssen» also einfach streichen – oder sogar – jetzt wird es ganz verrückt – durch das Wort «wollen» ersetzen.  Die Formulierung «Ich will…» bewirkt, dass Du Dich in Deinem Handeln als frei und selbstbestimmt empfindest. Und das fühlt sich doch gleich viel besser an. Glücks-Tipp: Du möchtest mehr dazu erfahren? Wie wichtig das Gefühl der Selbstbestimmtheit ist, findest Du im TED-Talk von Rory Sutherland am Ende dieses Artikels.

Für den Umgang mit Deinem Hund gilt dies natürlich auch. Besonders, wenn Dein Hund ein Verhalten zeigt, das Du nicht sonderlich gut findest, achte auf Deine Formulierung. Ein Beispiel: Dein Hund zieht wie verrückt an der Leine. Deine Aussage: Ich möchte nicht, dass mein Hund an der Leine zieht. Wie wäre es stattdessen mit dieser Aussage: Ich möchte, dass mein Hund neben mir läuft. Dabei hängt die Leine locker zwischen uns. Welche Aussage hilft Dir beim Training mehr? Ich bin mir sicher, die zweite. Hier hast Du ein Bild vor Augen, wie das Verhalten Deines Hundes später aussehen soll. Also – achte auch hier auf deine Formulierungen und überlege Dir, was Dein Hund machen soll, statt sich Gedanken darüber zu machen, was er NICHT machen soll.

 

5. Sehe die Dinge als Gegenteil
In meinem Artikel «Von Stärken und Schwächen» ging es darum, dass Schwächen tatsächlich auch Stärken sein können. Und auch Fehler können zu Helfern werden. (Fun-Fakt: Das steckt sogar im Wort – Du kannst die Buchstaben von Fehlern zu Helfern umstellen!). 

 

6. Die kleinen Dinge wahrnehmen
Und der letzte Punkt zahlt nun aufs Journaling ein. Um aus der Negativspirale zu entkommen, schreib Dir jeden Tag Dinge auf, die toll waren – eure Wau-Momente. Was hat Dein Hund Tolles gemacht? Was habt ihr Spannendes erlebt? Hast Du einen besonders leckeren Kaffee getrunken? Hier haben alle Kleinigkeiten Platz, die Deinen Tag zu einem schönen Tag gemacht haben. Seh Deinen Alltag als eine Art Abenteuer. Entdecke Neues. Mache Neues und schreibe darüber. Durch das Aufschreiben der schönen Momente setzt Du den Fokus neu – und findest auch immer weitere wundervolle Augenblicke. Du siehst plötzlich, wie viel erwünschtes Verhalten Dein Hund zeigt. Und – wenn Du alles aufschreibst, hast Du später eine ganz wundervolle Sammlung eurer schönsten Augenblicke. 

 

Mein persönliches Glück – Zwei ganz tolle Beiträge zum Journal haben Silvia und Anja auf ihren Blogs geschrieben. Schaut bei den Beiden unbedingt einmal vorbei! Ich hab mich wirklich riesig über die beiden Rezensionen gefreut 🤍

 


Silvia schreibt auf ihrem Blog «Pfotenglück» dazu:
Ich lege mein Augenmerk seit ich das Glücksjournal* ausfülle viel mehr auf die Dinge, die in unserem Training und im Alltag schon gut klappen und das motiviert uns beim Training zusätzlich.
Und ich glaube, ich kann durch dieses Journal auch Hunde ein Stückchen besser verstehen. Denn sie, dass habe ich in „Das Glück hat vier Pfoten“ * gelernt, sehen immer das, was sie haben, statt das, was ihnen fehlt.

 

Anja schreibt auf ihrem Blog «mypianeta»: Eine tolle Unterstützung wie ich finde, wenn man das Gefühl hat, das Leben rennt an einem vorbei und es fehlt die Zeit für alles und man die Situation gerne ändern möchte.

 

7. Der kleine Zusatzpunkt: Verändere tatsächlich die Perspektive
Leg Dich auf den Boden und schau in den Himmel. Mache einen Handstand. Gehe in die Hocke. Jede Bewegung die Du machst, ändert auch Deine Sicht auf die Dinge. Nimm einmal die Perspektive Deines Hundes ein. So siehst Du die Welt ein bisschen mehr wie er. 

 

Was bringt mir ein Perspektivwechsel?

 

💪🏻
Du veränderst Deine Einstellung und brichst aus der Negativspirale aus

💭
Es hilft Dir Deine eigene Meinung kritisch zu hinterfragen und zu reflektieren

👋🏻
Du bleibst offen für Neues

💡
 Du findest Lösungen, auf die Du anders wahrscheinlich nie gekommen wärst

 

Meine Glücks-Tipps für Dich

Wie wichtig es ist, zu trainieren, den Fokus auf positive Dinge zu richten erklärt Alison Ledgerwood in ihrem Ted-Talk «A simple trick to improve positive thinking» (leider nur in Englisch verfügbar).  Und wer nicht genug bekommt von Ted-Talks dem empfehle ich noch Rory Sutherland. Er erklärt in seinem Ted-Talk «Perspective is everything» (mit deutschem Untertitel), wie wichtig es ist, das Gefühl zu haben selbstbestimmt zu handeln, um Dinge positiver zu bewerten.

 

 

Hast Du noch Tipps, wie man die eigene Perspektive wechseln kann?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*Falls Du Interesse an dem Buch hast und Du es über diesen Link kaufst, unterstützt Du mich mit einer kleinen Provision. (Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen)

Dein Hund – Dein Vorbild

Dein Hund – Dein Vorbild

Wie wir glücklich sein können?
Unser Hund macht es uns jeden Tag vor.

Geniesse den Moment

Ich bin sehr davon überzeugt, dass unsere Hunde im Hier und Jetzt leben. Sie machen sich keine Gedanken darüber, was in der Vergangenheit passiert ist oder in der Zukunft passieren wird. Sie leben das Leben in diesem Augenblick. Mach es Deinem Hund nach – geniesse Dein Leben. Den Augenblick. Das Jetzt.

Lasse Deinen Gefühlen freien Lauf

Wenn Raya etwas doof findet, knurrt sie. Wenn sie Angst hat, bellt sie. Wenn sie Hunger hat, jammert sie. Wenn sie sich freut, dann zeigt sie es der ganzen Welt – überschwänglich. Warum haben wir Menschen so Probleme damit, unsere Gefühle offen zu zeigen? Wenn es Dir schlecht geht, stehe dazu. Räume Dir Zeit und Platz für Deine Wut und Deine Traurigkeit ein. Genauso gestehe es Dir zu, glücklich zu sein – und es der Welt zu zeigen. 

Bleibe verspielt & neugierig

Ich muss der Tatsache ins Gesicht blicken – Raya wird langsam zu einer Omi. Ob man ihr das anmerkt. Manchmal. Aber die meiste Zeit nicht. Denn sie hat sich all das verspielte, neugierige Verhalten beibehalten, das sie schon als Junghund ausgemacht hat. Wir Erwachsenen tendieren dazu, diese Leichtigkeit und Neugierde zu verlieren. Gib Dir wieder Platz dazu. Sei albern, sei lustig und fühle Dich leicht.

Die Welt jeden Tag aufs Neue entdecken

Ich gehe mit Raya häufig am Morgen die gleiche Strecke. Doch statt gelangweilt vor sich hin zutrotten, läuft sie die Strecke mit einer Neugierde ab, als sei es jedes Mal das erste Mal. Auch wir haben in unserem Alltag gleiche Abläufe und Routinen. Vor lauter gleichbleibenden Strukturen, fallen uns die ganzen kleinen ersten Male gar nicht mehr auf. Schau doch auf deinem nächsten Spaziergang, was Dir Neues auffällt. Oder wenn Du Dir einen Kaffee am Morgen zubereitest und die Milch hineingibst. Welche neue Formen entstehen? Wenn Du auf Kleinigkeiten acht gibst, siehst Du, wie Dein Alltag jeden Tag voller kleiner ersten Male ist.

Sich Ruhe gönnen

Ich ertappe mich selbst häufig, wie ich mich selbst pushe, um Dinge noch erledigt zu bekommen. Hier noch schnell den Abwasch machen. Dort noch schnell eine Mail schreiben. Dabei bin ich eigentlich müde und bräuchte dringend eine Pause. Wenn es Raya zu viel wird geht sie. Sie seufzt, steht auf – verlässt den Raum – geht ins Bett – seufzt – schliesst die Augen und schläft. Einfach so! Und recht hat sie. 

Nimm Dir regelmässig Auszeiten in Deinem Alltag. Und sei es nur für 5 Minuten frische Luft schnappen – sich aus dem Geschehen raus nehmen – seufzen – die Augen schliessen – ankommen.

Lerne Geduld

Vor Jahren hätte ich behauptet, dass ich ein sehr geduldiger Mensch bin. Raya hat mir anderes gezeigt. Hat sie zu lange an einer Stelle geschnüffelt wurde ich innerlich unruhig. Hat sie mal wieder auf Durchzug geschaltet, weil ihr alles zu viel wurde – wurde ich unruhig. Hat ein Trick einüben nicht so schnell funktioniert, wie ich mir es vorstellte – wurde ich unruhig. 

Heute kann ich mich super zurücknehmen. Durchatmen. Geduldig sein. Etwas, das mir Raya beigebracht hat. Mein Tipp: Nutze solche Momente um wirklich tief durchzuatmen und zu reflektieren. Wieso wirst Du ungeduldig? Versuche Dich in Deinen Hund zu versetzen und übe Dich in Geduld. Das macht ausgeglichen.

Freue Dich über Kleinigkeiten

Wir kommen nach Hause und Raya rastet aus, als seien wir Monate weggewesen. Dann öffnet sich die Tür zum Schrank, in dem die Leckerchen liegen und Raya ganzer Körper wackelt von links nach rechts aus purer Freude über das was kommen mag. Wenn ich sie anspreche, wedelt ihre Schwanzspitze, weil sie sich riesig über diese Aufmerksamkeit freut.  Schaue in Deinem Alltag, wieviele Kleinigkeiten es gibt, über die Du Dich freuen kannst. Über die warme Sonne am Morgen, über den ersten Marienkäfer in Deinem Garten, über eine Umarmung eines lieben Menschen. Nehme die Dinge wahr und freue Dich!

Fällt Dir noch etwas ein, wobei Du Dir Deinen Hund als Vorbild nehmen kannst?

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