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Der Weg von Wünschen zu Zielen

Der Weg von Wünschen zu Zielen

Was hat das Thema «Ziele» mit mehr Glück und Zufriedenheit zu tun? Wie verbessert es die Beziehung zu Deinem Hund? Und wie werden Wünsche zu Ziele?

 
Löst das Wort «Ziel» bei Dir auch eher negative Gefühle aus?
Für mich waren Ziele lange Zeit etwas, das mich schon beim Gedanken daran unter Druck setzte. Das Wort «Ziel» alleine schien irgendwie so gross. Fast unerreichbar. Und mit unglaublich viel Arbeit und Einsatz verbunden.

Lieber wünschte ich mir etwas. Das war schön leicht. Ausserdem gab es beim Wünschen keine Grenzen. Kein – «Das kann ich nicht.»

Übrigens – Wenn Du magst, lege Dir gerne einen Stift und ein Blatt Papier neben Dich. So kannst Du alle Gedanken und Ideen die Dir während dieses Beitrags durch den Kopf gehen direkt aufschreiben.
 
 

Lass uns aus Deinen Wünschen Ziele machen

 
Tatsächlich besteht der Unterschied zwischen Wunsch und Ziel darin, dass Du beim wünschen eher passiv bist (du stellst Dir etwas nur vor und hoffst, dass es irgendwann einmal so kommt), während Du bei Zielen in die aktive Rolle schlüpfst. Du kommst ins Handeln, um eben diese zu erreichen. In der Glücksforschung ist das tatsächlich ein ganz wichtiger Aspekt – die sogenannte Selbstwirksamkeit. Du glaubst daran, dass Du aus eigener Kraft etwas erreichen kannst.

Mit jedem kleinen Schritt, den Du aktiv in die Richtung Deines Zieles gehst, wird sich das Glücksgefühl und Deine Zufriedenheit verstärken.


 
Glücks-Tipp
Als Motivation – Wenn Du ein Ziel mit Deinem Hund erreichst, hat das gleich mehrere Vorteile: Ihr habt gemeinsam eine lustige Zeit verbracht, ihr habt eine Herausforderung gelöst, seid also beide daran gewachsen und es wird euch beiden in irgendeiner Art und Weise mehr Lebensqualität geschenkt haben.

Wenn Du Dir hingegen immer nur Dinge wünschst und darauf wartest, dass sie in Erfüllung gehen, kann das schnell frustrierend werden. Weil – sind wir mal ehrlich – es leider in den seltensten Fällen so ist, dass uns Dinge einfach zugeflogen kommen.

Warum also nicht von Beidem das Beste nehmen und Deine Wünsche zu Zielen machen?
 

Dein Ziel formulieren

Überlege Dir dafür kurz was für Wünsche sind Dir die letzte Zeit durch den Kopf gegangen? Dabei spielt es keine Rolle, ob es ein ganz persönlicher ist oder etwas, was Du Dir für Dich und Deinen Hund wünschst.
 
Schreib Dir Deinen Wunsch also nun auf.
Achte dabei darauf, dass Du ihn positiv formulierst. Gerade wenn es um den Hund geht, passiert es oft, dass man in eine negative Formulierung fällt.

Beispiel: Ich wünsche mir, dass mein Hund nicht mehr an der Leine zieht.
Besser: Ich wünsche mir, dass mein Hund an lockerer Leine läuft. Oder: Ich wünsche mir, dass mein Hund neben mir an lockerer Leine läuft.
Eine solche Formulierung macht Sinn, weil Du so schneller weisst, was Du selbst zu tun hast. Wenn wir noch einmal auf das Beispiel von gerade schauen kann man vereinfacht sagen: Dein Hund soll neben Dir an lockerer Leine laufen. Also belohnst Du ihn immer dann, wenn er neben Dir läuft. Der Hund soll nur an lockerer Leine laufen: Dann kannst Du ihn auch belohnen, wenn er vorläuft, die Leine aber noch nicht gespannt ist.
 
 

Das wäre nun also der nächste Punkt: Formuliere Deinen Wunsch als konkretes Ziel.

 
Wie soll Dein Ziel aussehen? Überlege Dir dazu auch, weshalb Du dieses Ziel erreichen möchtest. Dein «Weshalb» oder auch «Warum» ist extrem wichtig, weil das Deine Motivation ankurbelt – und Deine Fantasie.

Ein Beispiel für Dich: Ich möchte in den nächsten 5 Jahren in ein kleines, abgelegenes Haus auf dem Land ziehen. Mein weshalb: Ich möchte ein Haus, weil ich dort meine Kreativität und meine Liebe zur Inneneinrichtung ausleben kann. Ich möchte einen Garten, weil ich dort abschalten kann. Ich liebe die Natur – und möchte diese jeden Tag um mich herum haben, weil ich dann die Ruhe finde, die ich brauche um Kraft zu tanken. Ausserdem soll das Haus klein sein, weil ich nicht zu viel Zeit mit putzen und Haushaltsarbeiten verbringen möchte.

Das «Warum» hilft Dir auch zu reflektieren, was für Bedürfnisse Du eigentlich hast. Und ist somit auch ein wichtiger Aspekt für Dein alltägliches Glück. Der nächste Schritt wäre das «Wie & Wann»
 
 

Wie erreichst Du Dein Ziel?

 

Unterteile Dein Ziel in viele kleine

 
Egal, wie klein Dir Dein Ziel erscheinen mag, Du kannst es IMMER in noch kleinere Schritte gliedern. Überlege Dir also zuerst, welche Zwischenziele Du gerne erreichen möchtest. Je kleiner Du die einzelnen Schritte machst, desto einfach wird es für Dich diese auch zu erreichen. Wenn Du also das Gefühl hast, nicht genügend Durchhaltevermögen zu haben, hilft Dir dieser Punkt besonders. Denn mit jedem erreichten Ziel, steigt Deine Motivation das nächste in Angriff zunehmen.
 
 

Was tust Du konkret? Und wann?

 
Beispiel Leinelaufen: Ich übe im ersten Schritt auf jedem Spaziergang 10 Sekunden (erstes Zwischenziel), dass mein Hund nicht in die Leine läuft. Natürlich belohne ich zusätzlich auch jedes Mal, wenn er gerade entspannt bei mir läuft.

Beispiel Haus:
Ich lege jeden Monat einen Betrag X auf ein seperates Konto, das nur für das Haus gedacht ist. Ausserdem überlege ich mir bei jeder Anschaffung im Alltag, ob diese gerade wirklich nötig ist. Z.B. Gönne ich mir heute den Coffe-to-Go am Bahnhof oder nehme ich stattdessen genau diesen Betrag und lege ihn in eine Spardose, um mir vom Ersparten davon später ein Möbelstück zu gönnen? DAs schöne bei dieser Vorgehensweise: Es fühlt sich nicht nach einem Verzicht an. Schliesslich hast Du ja entweder den Kaffe oder das guite Gefühl, deinem Ziel ein Stückchen näher gekommen zu sein.
 
 

Definiere einen Freuden-Aspekt

 
Was kannst Du tun, damit Du die Freude auf Deinem Weg nicht verlierst?
Beim Leinelaufen: Mach z.B. zwischendurch ein Spiel daraus. Versuche gemeinsam mit Deinem Hund einen Baum zu umrunden, ohne dass Dein Hund an der Leine zieht. Spreche ihn freudig an und trabe gemeinsam mit ihm. Freue Dich über jeden noch so kleinen Erfolg und zeige es Deinem Hund.

Beim Haus: Durchstöber Kataloge. Mache Dir eine Inspirationspinnwand auf Pinterest. Geh in eine Musterhaus-Ausstellung. Fahre an Deinen Herzensort und stell Dir vor, wo Dein Haus dort irgendwann stehen soll. Hänge Dir ein Vision-Board auf. Solche Freuden-Aspekte wecken den Ehrgeiz weiterzumachen.
 
 

Mach es Dir leicht, die Ziele zu erreichen

 
Das greift die vorherigen Punkte wieder auf. Durch kleine Schritte, eine hohe Freude auf dem Weg dort hin und Anpassung Deiner Umwelt, machst Du es Dir viel, viel leichter. So kannst Du beim Leine laufen z.B. darauf schauen, dass Du nicht dort übst, wo Dein Hund besonders stark abgelenkt ist. Oder nicht zu Beginn eures Spaziergangs, wenn er besonders aufgeregt ist. Wenn Du Geld für Dein Haus sparen möchtest, bestell z.B. Newsletter ab, die Dich zum Kauf von Unwichtigen Dingen verführen.
 
 

Notiere Dir Deine Erfolge

 
ganz egal, wie klein sie sind. Viele kleine Erfolge führen früher oder später zum Ziel.
 
 

Gib nicht auf

 
ausser Dein Ziel hat sich wirklich geändert. Wenn es mal passiert, dass der Alltag so einnehmend war, dass Du es ein wenig aus den Augen verloren hast – lass den Kopf nicht hängen. Mach einfach dort weiter, wo Du aufgehört hast. Schau Dir Deine notierten Erfolge an. Du bist schon so weit gekommen. Denk daran – Schritt für Schritt. Tag für Tag.
Löse Dich von Erwartungshaltungen und Druck. Und hab einfach Spass auf dem Weg.

Also – auf wartest Du: Mach Deine Wünsche zu Zielen und verfolge sie mit Freude .
Sei zielstrebig, aber nicht verbissen! Geniesse die Zeit, in der Du mit Deinem Hund an gemeinsamen Zielen arbeitest. Geniesse die Zeit, an denen Du an Deinen persönlichen Zielen arbeitest. Und dann sei stolz auf Dich, auf Deinen Hund auf all die kleinen Erfolge, die ihr gemeinsam erreicht habt!

 

Einen Glücks-Tipp noch zum Schluss:

In seinem Buch «Die 1% Methode» zeigt James Clear auf, wie man in kleinsten Schritten seine Gewohnheiten verändert und dadurch Ziele viel einfacher erreicht.

 

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*Falls Du Interesse an dem Buch hast und Du es über diesen Link kaufst, unterstützt Du mich mit einer kleinen Provision. (Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen)

Wie sich das Leben mit Hund verändert

Wie sich das Leben mit Hund verändert

Das Leben mit dem eigenen Hund wird viel verändern. Das war mir damals klar. Aber dass es dann doch so unglaublich viel verändert, hätte ich nie gedacht.

 
Hast Du Dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, was sich bei Dir alles gewandelt hat, seit dem Du einen Hund hast? Oder bist Du gerade in der Entscheidungsphase, ob Du einem Hund ein Zuhause schenken möchtest? Und möchtest nun wissen, was Da auf Dich zukommt? Ich kann Dir sagen, es ist so viel mehr als man glaubt.
 

Wie sich der Alltag verändert

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Als Hundehalterin ist man viel mehr draussen in der Natur. Und das auch, wenn andere eingekuschelt auf der Couch liegen, weil es draussen mal wieder ziemlich eklig ist. Aber: Man fühlt sich so richtig, richtig gut, wenn man nach einem ungemütlichen Spaziergang nach Hause kommt.
 
Überraschende Erkenntnis
Es ist gar nicht immer der Hund, der bei Regen laufen gehen möchte. Nein, viel häufiger sind wir es, als Hundehalterinnen, die den vorwurfsvoll schauenden Hund durch den Regen schleifen. Weil uns sonst das schlechte Gewissen plagt, dass der Hund nicht genügend Bewegung bekommen würde.
 
 
Ausserdem sieht man die Umgebung plötzlich mit ganz anderen Augen. Man entdeckt Wälder, Wiesen und Wege, die einem vorher nicht aufgefallen sind. Und betrachtet Kleinigkeiten auf einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel.
 
Überraschende Erkenntnis
Man sieht viel mehr Details, weil ein Spaziergang mit dem Hund zu einem grossen Teil aus Stehen besteht. Gerade, wenn man mit einem Hund unterwegs ist, der es liebt zu Schnüffeln. Es gibt also tatsächlich das Spazier-Stehen statt Spazier-gehen.
 
 
Im Gegenzug dazu kann es passieren, dass man viel häufiger Zuhause ist. Ausflüge ohne Hund machen – mal wieder – ein schlechtes Gewissen. Schliesslich will man den Hund nicht zu oft und zu lange alleine lassen. Stattdessen zieht man die gemeinsame Zeit mit dem Hund zu Hause auf dem Sofa vor. Oder eben den Spaziergang in der Natur.
 
Überraschende Erkenntnis
Für mich etwas, was ich damals total unterschätzt habe: Das schlechte Gewissen, wenn ich etwas ohne den Hund machen möchte. Dazu gleich noch mehr.
 
 
Das hat zwangsläufig auch zur Folge, dass sich der Freundeskreis wandelt. Plötzlich lernt man durch die Spaziergänge, Hundekurse oder Hundeschule viel mehr Leute mit Hund kennen. Und dementsprechend Menschen, die auch lieber etwas mit als ohne Hund machen.
 
Überraschende Erkenntnis
Der Freundeskreis wandelt sich tatsächlich zu einem gewissen Grad. Manche Themen kann man einfach besser mit Menschen besprechen, die die gleiche unbeschreibliche Liebe zu ihrem Vierbeiner verspüren, wie man selbst. Und über so spannende Themen wie Kotkonsistenz, Futtermittelunverträglichkeiten und die richtigen Erziehungsmethoden philosophieren.
 
 
Womit wir allerdings beim nächsten Punkt wären: die richtige Erziehungsmethode. Ich war zu Anfang recht naiv und habe gedacht, dass Hundemenschen eben Hundemenschen sind. Das man auf einer Wellenlänge ist. Gemeinsam an einem Strang zieht. Die gleichen Interessen hat. Aber – weit gefehlt. Es gibt Hundesportler, Dickköpfe, Besserwisser, Wattebauschwerfer, Pragmatiker, Tut-nixe, Proppeller-Herrchen und -Frauchen uvm.
 
Überraschende Erkenntnis
Das Menschenbild verändert sich. Leider gibt es in der Hundeszene ein starkes Gegeneinander, 1000 verschiedene Erziehungsmethoden – und natürlich ist immer die eigens propagierte die Richtige. Gerade das fand ich zu Beginn viel schwerer als gedacht. Ich musste lernen, auf mein Bauchgefühl zu hören, auch wenn «Experten» etwas anderes erzählten. Mir persönlich war es wichtig, dass es Raya und mir gut ging. Ich wollte ein Zusammenleben auf Augenhöhe.
 
 
Ich habe also gelernt, dass ein Experte nicht immer ein Experte ist. Und das eben ein Hundemensch nicht unbedingt ein Hundemensch ist. Das Vorwürfe gemacht werden, das ungefragt Ratschläge gegeben werden. Das keine Rücksicht genommen wird. Das alles hätte ich in dem Umfang nicht erwartet. Aber – das ist der Alltag, mit dem man konfrontiert wird. Ein Alltag, der etwas mit einem macht. Manchmal wütend. Manchmal traurig. Und manchmal überrumpeln einen Selbstzweifel. Doch was bleibt ist die Hoffnung, dass es doch ein schönes Miteinander gibt. Denn auch das ist Alltag.
 
Plötzlich kann es Begegnungen geben bei denen Alter, Geschlecht oder ein anderes Lebenskonzept keine Rolle mehr spielen, weil «Hundeliebe doch verbindet».
(Danke an Jenny von «Tuula Pfotenliebe» für diesen schönen Gedankengang).

 
 

Wie man sich durch den Hund selbst besser kennenlernt

Etwas, woran ich zu Beginn im Zusammenleben mit Raya überhaupt nicht gedacht habe: Man lernt sich selbst noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen. Als Hundehalterin wird man mit Verhalten des Hundes konfrontiert. Und dann eben mit dem eigenen Verhalten auf das Verhalten des Hundes. Plötzlich habe ich gemerkt, wie ungeduldig ich doch eigentlich war. Und wieviel Druck ich (unbewusst) auf Raya ausgeübt habe, weil mir die Meinung Aussenstehender doch nicht so egal war, wie ich mir immer einredete.
 
Überraschende Erkenntnis
Der Hund zeigt einem ungeschönt eigene Schwächen, aber auch Stärken auf. Bei einer kleinen Umfrage auf Instagram kam heraus, dass viele Hundehalterinnen durch ihren Hund geduldiger und empathischer geworden sind. Ihr Hund hat somit sogar zu neuen Stärken verholfen.
 
 

 
 

Für Dich zur Inspiration ein paar Stärken, die andere Glücksfrauchen durch ihren Hund entdeckt haben
 
💪🏻 Geduld, Sensibilität und Positivität
💪🏻 Mehr Verständnis anderen gegenüber
💪🏻 Für den eigenen Hund einstehen können
💪🏻 Ausgeglichenheit und innere Ruhe
💪🏻 Abenteuerlust
💪🏻 Mehr zu sich selbst und den eigenen Entscheidungen stehen zu können
💪🏻 Die Welt wieder mit offenen Augen wahrnehmen zu können

 
 
Phasenweise können auch Selbstzweifel und Versagensängste ein grosses persönliches Thema sein. Sie kommen meiner Erfahrung häufig dann auf, wenn Überforderung oder Unsicherheit mit im Spiel sind. Wenn es gerade nicht so läuft, wie man es sich eigentlich vorgestellt hat. Wenn der Hund ein Verhalten zeigt, mit dem man überfordert ist. Wenn Vorstellung und Realität nicht übereinstimmen. Das Gute ist – es ist ganz normal und Ängste bzw. Zweifel können uns auch weiterbringen.
 
Glücks-Tipp:
Wenn Du das nächste Mal verzweifelt bist stelle Dir folgende Frage:
Kann ich etwas an der Situation ändern? Und falls ja, was? Zum Beispiel Hilfe von einem Trainer holen. Mit Freunden drüber sprechen und nach Lösungen suchen. Die Situation verändern. Oder – wenn man wirklich gar nichts ändern kann – kannst Du Deine Einstellung ändern? Je mehr Du aus der «Opferrolle» heraus kommst und selbst nach Lösungswegen suchst und ins Handeln kommst, desto weniger verlierst Du Dich in Trauer, Wut oder Angst.
 
Sprich gerne auch mit anderen Hundehalterinnen, denen Du vertraust, über Deine Ängste und Zweifel. Häufig hilft es, belastende Gedanken zu teilen und sich von anderen verstanden zu fühlen.
 
Kleine Übung
Erinnere Dich an eine Situation, die für Dich und Deinen Hund zu Beginn herausfordernd war, die ihr aber mittlerweile gelöst habt. Überlege Dir dann, wie Du sie gelöst hast. Hast Du Dir Hilfe geholt? Oder hast Du es sogar alleine lösen können? Was hast Du daraus gelernt? Und seid Du und Dein Hund vielleicht sogar durch diese Herausforderung ein Stück näher zusammengerückt? Rufe Dir genau diese Situation gerne auch in akuten Zweifelphasen vor Augen. Es ist normal zu zweifeln. Aber Du wirst es auch dieses Mal schaffen – so wie die anderen Male zuvor!
 
 

Die Zeit ohne Hund

 
Natürlich kann die Zeit mit Hund zu Herausforderungen führen. Aber die Zeit ohne Hund auch? Wie das denn? Ganz einfach. Indem sich das schlechte Gewissen jedes Mal meldet, wenn man etwas ohne Hund unternimmt.

Ein Urlaub ohne Hund? Unvorstellbar. Oder doch nicht? Den Hund mit ins Restaurant nehmen. Na klar! Oder vielleicht doch eher zu Hause lassen?!

Diese Gedankengänge kennen sicherlich vermehrt Frauchen von Hunden, die nicht ganz so leicht mit ihrer Umwelt klarkommen. Ängstliche, unruhige oder sensible Hunde. Denn für sie können zu viele Umwelteinflüsse puren Stress bedeuten. Und wenn der Hund gestresst ist, ist man häufig als Frauchen (meist ungewollt) auch gestresst. Auch ich kann mit Raya davon ein Lied singen. Und ich wiege mittlerweile ab, was für uns beide besser bist.
Ich gebe zu: Ich lasse sie häufig lieber alleine zu Hause, als sie irgendwelchen zu stressigen Situationen auszusetzen. Mir geht es damit gut, weil ich weiss, dass es ihr zu Hause gut geht. Und dass sie sich dort wirklich wohl fühlt.
 
 

Glücks-Tipp:
Du schlägst Dich auch regelmässig mit einem schlechtem Gewissen herum, weil Du etwas ohne Deinen Hund machen möchtest?

 

🤍 1 – Fürs gute Gewissen  🤍
Denk daran, nur wenn Du Dir auch Zeit für Dich nimmst und Dinge tust, die Dir gut tun, kannst Du auch voll und ganz für Deinen Hund da sein. Es hätte niemand etwas davon, wenn Du die Zeit nicht geniessen kannst, weil es Deinem Hund nicht gut geht – oder Du Dich zu sehr auf ihn konzentrieren musst. Du kannst Dir auch ruhig immer wieder die Frage stellen: Hätte mein Hund wirklich Freude an dem Ausflug? Oder ist es eher mein schlechtes Gewissen, weshalb ich ihn mitnehmen möchte.

🤍 2 – Fürs gute Gewissen  🤍
Ich bin mir sicher, dass Du Deinem Hund einen unglaublich grossen Stellenwert in Deinem Leben beimisst. Du bist also für ihn da. Du unternimmst Tag für Tag Dinge mit ihm. Realistisch betrachtet brauchst Du also wirklich kein schlechtes Gewissen haben.

🤍 3 – Fürs gute Gewissen  🤍
Ein Hund braucht seine Ruhephasen. Wenn Du ihn vor Deiner hundefreien Zeit genug ausgelastet hast, dann wird er die Zeit, in der Du weg bist, entspannt verschlafen.
Tatsächlich überfordern wir unsere Hund im Alltag schnell mit Eindrücken und das Schlafpensum kommt viel zu kurz.

 
Wichtig: Natürlich gelten all diese Tipps nur, wenn Dein Hund wirklich entspannt zu Hause bleiben kann. Sonst bedeutet das Alleine-zu-Hause-bleiben mehr Stress als Entspannung!
 
Und trotz all dieser Herausforderungen, ist das Leben mit Hund einfach unbezahlbar. Wundervoll. Stärkend. Und Entspannend. Und ich würde es um kein Geld der Welt missen wollen.

 

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Wenn das Leben mit Hund von Zeit zu Zeit überfordernd ist

Wenn das Leben mit Hund von Zeit zu Zeit überfordernd ist

Ohne Frage – das Leben mit einem Hund ist unheimlich bereichernd, schön und lustig. Aber manchmal gibt es auch Zeiten, die überfordernd sind, Angst machen und einen als Hundehalterin an die eigenen Grenzen bringen.

 
Ich bin mir sicher, dass viele unfaire Handlungen dem Hund gegenüber passieren, weil eine bestimmte Situation in dem Moment einfach überfordernd ist. Weil man sich nicht zu helfen weiss und von den eigenen Gefühlen überrannt wird. Im Nachhinein kommt dann noch das schlechte Gewissen hinzu.
Doch wie mit solchen Emotionen umgehen?
 
 

1. Nehme die negativen Gefühle wahr – ohne sie zu beurteilen

Der Name «negative Gefühle» ist schon ein wenig gemein. Das klingt schon so schlimm und unangenehm. Und natürlich gibt es viele Emotionen, die sicherlich angenehmer sind. Aber dennoch – Angst zu haben, ist per se ja nichts Schlechtes. Auch Wut hat ihre Berechtigung. Wenn Du das nächste Mal also von einer negativen Emotion überrannt wirst, mache Dir einfach bewusst, was es für ein Gefühl ist. Und dieses Gefühl ist ok. Negative Emotionen überspielen zu wollen bringt auf Dauer nichts. Meist passiert sogar das Gegenteil – und die Gefühle werden dadurch nur stärker.

Glücks-Tipp: Wenn Du magst, probiere das Meditieren aus. Beim Meditieren geht es nämlich genau darum – wahrzunehmen, was gerade da ist, ohne es zu bewerten. Es klingt einfach, ist aber ganz schön herausfordernd.
 
 

2. Beobachte Dich

Gerade bei negativen Gefühlen geht es darum, Dich ganz genau zu beobachten. Was für Situationen bringen Dich aus dem Konzept? Und wann spürst Du sie? Wann wirst Du reizbar? Wirst Du hektisch? Wut zum Beispiel ist häufig nur ein Gefühl, dass andere Emotionen überlagert. Bist Du vielleicht stattdessen überfordert? Oder hast Angst und bist enttäuscht?

Ich habe zum Beispiel gemerkt, dass ich häufig auf Raya wütend war, wenn ich nicht negativ auffallen wollte. Es lag also viel mehr die Angst dahinter, irgendwo anzuecken, statt Unverständnis für ihr Verhalten zu haben.

Oder aber die Wut, dass irgendetwas nicht «funktionierte», obwohl wir doch so viel geübt hatten. Dabei war es vielmehr die Enttäuschung, die die Wut auslöste, anscheinend noch nicht so weit zu sein, wie ich dachte.

Fällt Dir eine Situation ein, in der Du wütend warst, obwohl eigentlich etwas ganz anderes dahinter steckte?
 
 

3. Komm vom Fühlen wieder ins Denken

Da negative Gefühle häufig extremen Stress im Körper auslösen, fällt auch das logische Denken schwer. Versuche deswegen in solchen Situationen einen Schritt zurück zu gehen und Dich und den Moment von aussen zu betrachten. Was kann Dir gerade helfen? Ist die Situation neutral betrachtet vielleicht doch gar nicht so schlimm, wie Du Dir einredest? Kann man das Ganze sogar aus einer ganz anderen Perspektive sehen?

Glücks-Tipp: Wenn Du magst, sprich Dir Mut zu oder sag etwas freundliches zu Dir. Häufig sind wir in solchen Momenten besonders hart und unfair zu uns selbst.
 
 

4. Überlege Dir einen Schlachtplan

Oft kannst Du selbst ja schon recht gut einschätzen, welche Situationen Dich überfordern. Lege Dir für solche Momente einen Schlachtplan zurecht. Du hast Angst vor Hundebegegnungen? Dann baue Dir z.B. eine kleine Routine ein. Atme tief durch.

🧘🏼‍♀️Wenn Du Angst hast, wird Deine Atmung automatisch schnell und flach. Wenn Du bewusst und langsam tief ein und ausatmest, wirst du automatisch ruhiger. 🧘🏼‍♀️

Gib Dir und Deinem Hund eine kleine Aufgabe, in dem Du ihn z.B. einen Handtouch machen lässt. So nimmst Du schon ein wenig den Fokus von dem entgegenkommenden Hund. Schau einfach, was euch beiden in der Situation gut tut und euch Ruhe bringt.
 
 

5. Lerne Dich und Deinen Hund wirklich gut kennen

Ich weiss. Schon wieder. Aber es ist so unglaublich wichtig. Denn wenn Du weisst, wo Deine oder die Schwächen Deines Hundes sind, kannst Du ganz konkret daran arbeiten. Du kannst Dir und Deinem Hund Hilfe und Unterstützung holen. Und Du kannst Dich auf eure Stärken fokussieren. Denn wenn Du weisst, was Dich und Deinen Hund glücklich macht, kannst Du dies nutzen, um stressige Momente wieder zu entspannen.
 

Passend dazu

Der 6-Wochen-Onlinekurs «Zusammen wachsen«

 

Glücks-Tipp: Positive Gefühle und Erlebnisse geben dir die Kraft, besser mit negativen Gefühlen und Situationen umgehen zu können. Also versuche regelmässig Dinge in euren Alltag einzubauen, die euch beiden gut tun.
 
 

6. Negative Gefühle als Wegweiser nehmen

Negative Gefühle können Dir auch super als Wegweiser dienen. Wenn es Dir häufiger nicht gut geht, du viel gestresst bist, wütend wirst oder alles zu viel wird, weisst Du, dass Du wieder mehr auf Dich acht geben musst.

Das gleiche gilt natürlich auch für Deinen Hund: Zeigt er plötzlich wieder vermehrt ein Verhalten, dass eigentlich schon fast pasé war, ist auch das ein Zeichen, dass irgendetwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.
 
 

7. Suche Dir Gleichgesinnte

Gerade in der geschönten Social-Media-Welt scheinen alle den perfekt erzogenen Hund zu haben. Da bekommt man manchmal das Gefühl, die einzige zu sein, deren Hund verhaltenskreativ ist. Aber glaube mir – es gibt Einige von uns da draussen. Suche Dir also Gleichgesinnte, die Deine Erfahrungen teilen und Dich nicht beurteilen. Die für Dich da sind, wenn es nicht so läuft. Es ist menschlich, auch einmal überfordert zu sein. Nicht andauernd etwas mit dem Hund unternehmen zu wollen. Und auch frustriert zu sein. Gib den Gefühlen Raum. Sprich drüber! Und dann geht es mit neuer Motivation weiter.
 
 

8. Wenn es mal passiert ist

Du hast Deinen Hund angeschrien, weil Du nicht mehr weiter wusstest? Du hast zu fest an der Leine gezogen? Und nun hast du ein unglaublich schlechtes Gewissen? Kopf hoch. Du bist ein Mensch. Mit Ecken und Kanten. Und mit Gefühlen, die Dich überrumpeln können. Genau wie wir unseren Hunden einen schlechten Tag zugestehen, sollten wir uns das auch. Das Schöne ist doch, dass Du weisst, das Dein Verhalten nicht korrekt war. Also nutze die Situation zum reflektieren. Was kannst Du das nächste Mal anders machen? Was hätte Dir oder auch Deinem Hund in der Situation geholfen?
 
 

Über die Vorstellung anderer, wie Du Deinen Hund zu erziehen hast!

Über die Vorstellung anderer, wie Du Deinen Hund zu erziehen hast!

Wenn man als Hundehalterin mit seinem Hund durch die Wiesen und Wälder streift, kommt man früher oder später in die Situation, dass man ungefragt Tipps von anderen Hundehalter*innen bekommt.

Bei Raya sind es regelmässig Empfehlungen, wie «Die muss lernen, mit anderen Hunden auszukommen.« oder «Es ist schlecht, wenn Dein Hund keine Sozialkontakte hat.«
 
Von anderen Frauchen weiss ich, dass sie Sprüche wie «Das ist aber eine Rasse, die gut ausgelastet werden muss. Da reichen 2 Stunden spazieren gehen nicht aus!« zu «Sie dürfen ihren Hund niemals trösten, wenn er Angst hat!« zu hören bekommen.

Zurück bleibt bei einem selbst das ungute Gefühl der Selbstzweifel: Hat Der- oder Diejenige recht? Ist es für meinen Hund tatsächlich schlecht, wenn ich ihm Schutz biete, obwohl er sich vor etwas fürchtet?

Ich möchte auf diese Aussage gar nicht fachlich eingehen. Mir geht es vielmehr darum, diesen vermeintlichen Tipps den Wind aus den Segeln zunehmen. Tipps, die eigentlich keine Hilfstellungen, sondern Verallgemeinerungen sind. Ratschläge, die nur schwarz und weiss, also richtig oder falsch kennen. Ohne dabei auf die beiden Individuuen, also Dich und Deinen Hund, einzugehen.
 
 

Tipps sind gleich Tipps – oder doch nicht?

 
Für mich persönlich gibt es einen riesigen Unterschied zwischen wirklichen Tipps, die mich im Zusammenleben mit dem Hund (oder auch mich alleine) weiterbringen. Oder solchen, die ein ungutes Gefühl in der Bauchgegend hinterlassen. Die, die dieses schlechte Gefühl auslösen, sind solche, die nicht zu meinem Hund und mir passen. Im blödesten Falle setzt man sie trotzdem um, weil man das eben so macht. Ich bin mir sicher – Du kennst die Situation.
 
 

Wie entlarvst Du nun also wenig hilfreiche Tipps?

 
Verallgemeinernde Tipps kannst Du recht schnell an ein paar Merkmalen ausfindig machen. Häufig kommen Worte vor, wie «nie«, «immer«, «jeder«, «alle«, «nichts«, «keiner« oder auch «falsch«, «richtig«, «gut« und «schlecht«. Es sind also häufig Extreme: «Du darfst Deinem Hund NICHTS durchgehen lassen«, «JEDER Hund muss lernen, auf seinem Körbchen zu warten, bis das Essen freigegeben wird.«.

Das gefährliche an solchen Tipps ist, dass nicht mehr die Situation und Du und Dein Hund im Fokus stehen, sondern eine «Regel«. Die hat aber nichts mit euch zu tun. Was für den einen Hund in Ordnung ist, kann für einen anderen verstörend oder furchteinflössend sein. Und so passiert es, dass man krampfhaft an einem Tipp festhält – man möchte es ja richtig machen – ohne zu realisieren, dass man weder dem eigenen Hund noch sich selbst damit gerecht wird. Das wiederum kann zu weiterem Stress, Frust oder auch Traurigkeit führen. Du fühlst Dich schlecht, weil Du davon ausgehst, dass das, was Du erzählt bekommen hast, die Wahrheit ist. Schliesslich ist das ja bei JEDEM Hund so.
 
 

Hilfreiche Tipps

 
Hilfreiche und unterstützende Tipps, sind die, die auf Euch als Team eingehen. Sie stellen nichts als die einzige Wahrheit dar und haben – gerade im Hundetraining – tatsächlich auch viel mit ausprobieren zu tun. Es wird geschaut, was für Bedürfnisse gibt es auf Seiten des Hundes und welche auf Deiner Seite? Bellt Dein Hund andere Hunde an, weil er zu ihnen hin möchte? Oder hätte er doch lieber Abstand und tut dies lautstark kund? Erst, wenn alle Aspekte bekannt sind, können dann auch wirklich hilfreiche Tipps gegeben werden.

Was kannst Du also nun für Deinen Alltag mitnehmen?

🤔 Hinterfrage Tipps, die Du mal eben schnell von anderen erhältst. 🤔
• Passen sie zu deiner Wertvorstellung und zu der Vorstellung, wie Du Dir das Zusammenleben mit Deinem Hund wünschst?
• Hat derjenige genügend Einblicke in euer Zusammenleben, um sich ein umfassendes Bild zu machen?
• Kennt er Dich und Deinen Hund wirklich?
• Hat er gesundheitliche Aspekte mit in Betracht gezogen?
Ich denke, Du verstehst, worauf ich hinaus will.
 
💭 Hinterfrage regelmässig auch Deine Gedanken. 💭
Stimmt es, wenn Dir Deine Stimme im Kopf ständig sagt: «Das schaffen wir NIE«, oder «Mein Hund gehört der Rasse XY an. ALLE Hunde dieser Rasse sind besonders dickköpfig, stur und eigenständig. Die kann man gar nicht erziehen.« Häufig verfällt man durch solche Gedanken in eine passive Opferrolle und nimmt sich in gewissem Masse selbst aus der Verantwortung. Auch das bringt wieder schlechte Gefühle mit sich.
Wäre es da nicht viel schöner, sich professionelle Hilfe zu holen und aktiv etwas gegen die Dinge zu unternehmen, die Dich oder Deinen Hund stören?
 
💪🏻 Stärke Dich mit Wissen und Werkzeugen 💪🏻
Besonders häufig suchen wir nach Tipps, wenn wir uns in einer Situation überfordert und hilflos fühlen. Wenn Du Dir von einem Hundetrainer Werkzeuge an die Hand geben lässt, wie Du in solchen Situationen reagieren kannst, mit denen Du und Dein Hund sich wohlfühlen, hast Du einen riesigen Schritt geschafft. Diese «Tipps« stärken Dich und das Gefühl der Hilflosikeit wird von Mal zu mal schwächer. Das widerum macht stark gegen Selbstzweifel – und gegen ungefragte Tipps.

Mein Glücks-Tipp für Dich

Mittlerweile gibt es viele gute Hundetrainer, die sich der Initiative für gewaltfreies Hundetraining angeschlossen haben. Auf der Seite «Initiative für gewaltfreies Hundetraining» findest Du sicherlich einen passenden Trainer in Deiner Nähe.
 

 
Zum Schluss – Höre auf Dein Bauchgefühl
Du kennst Dich und Deinen Hund am Besten. Wenn Dir etwas widerstrebt, dann spreche es bei Deinem Trainer an. Wechsel zur Not die Hundeschule, wenn Du schon seit längerem kein gutes Bauchgefühl hast. Denn – auch wenn es sich um Fachpersonen handelt, heisst es nicht, dass es für Dich und Deinen Hund das Richtige ist.Und ein(e) gute(r) Trainer*in wird mit Dir sicherlich eine, für euch passende, Lösung erarbeiten.

Und das aller, aller Wichtigste ist:
Die Freude am Zusammenleben mit dem Hund nicht zu verlieren.
Denn vor lauter Training und Fokus auf die Probleme vergessen wir manchmal die Zeit mit unserem Hund einfach zu geniessen!

Hund Erziehung Tipps

Habe ich genügend Zeit für meinen Hund?

Habe ich genügend Zeit für meinen Hund?

Immer wieder habe ich Phasen in meinem Alltag, in denen ich einfach zu wenig Zeit für Raya habe. Nicht, dass sie es einfordern würde. Aber ich fühle mich schuldig, weil ich meinen Erwartungen an die gemeinsame Zeit mit ihr nicht gerecht werde.

Dann zweifle ich auch schon mal daran, ob ich wirklich eine gute Hundehalterin bin.
Und so habe ich mir konkret ein paar Dinge angewöhnt, um die Zeit mit ihr viel stärker wahrzunehmen und zu schätzen. 

 

Qualität vor Quantität

Ja, ich weiss. Das ist keine besonders neue Erkenntnis. Und doch tendiert man schnell dazu, die gemeinsame Zeit an der Dauer zu messen. Und so nagt das schlechte Gewissen an Einem, weil der Morgenspaziergang doch irgendwie zu kurz war. Oder der Abendspaziergang durch eine kleine Pinkelrunde im Garten ersetzt wurde. 

Dabei ist es doch viel, viel wichtiger wie Du die gemeinsame Zeit mit Deinem Hund nutzt. Bist Du mit Deinen Gedanken bei ihm? Habt ihr Spass und seid unbeschwert? Vergisst Du vielleicht die Zeit für einen kurzen Moment? Dann ist das tausendmal wertvoller und wichtiger, als stundenlang beieinander – aber im Kopf doch nicht voll dabei zu – sein. 

 

Sei bei Deinem Hund

Ein Punkt, der ganz viel auf die Qulität der gemeinsamen Zeit einspielt. Wie häufig, schaust Du auf dem gemeinsamen Spaziergang auf Dein Handy? Oder planst Deinen Tag im Gedanken durch? Und wie oft bist Du wirklich mit Deinen Gedanken bei Deinem Hund und auf eurem Spaziergang, den Du gerade machst? Fühlst Du Dich ertappt? Dann überlege Dir, was Du tun kannst, um gar nicht in die Verführung zu kommen, ständig abzuschweifen.

Du kannst zum Beispiel Dein Handy auf einem Deiner Tagesspaziergänge explizit zu Hause lassen oder einfach ausschalten. Statt Deinen Tag auf dem Weg zu planen, nimm Dir vorher kurz Zeit und schreibe Dir all Deine To-Dos auf einen Zettel. Alles was Du aufschreibst, musst Du dann nicht mehr in Deinem Kopf mitschleppen. So hast Du ihn frei für die Zeit mit Deinem Hund. 

 

Sucht euch ein gemeinsames Hobby

Häufig bekomme ich mit, dass Frauchen mit ihrem Hund in die Hundeschule gehen, aber dort nicht so wirklich glücklich sind. Es werden Dinge gefordert, die man selbst für unwichtig hält. Oder der eigene Hund ist viel zu aufgedreht, um ordentlich mitzuarbeiten. Vielleicht ist er aber auch mit der Gesamtsituation überfordert und nichts funktioniert mehr. Dennoch quälen sie sich Woche für Woche in die Hundeschule, weil man den eigenen Hund fordern und gemeinsame Zeit mit ihm verbringen möchte. Das Resultat: Frust! Von spassiger gemeinsamer Zeit ist man dann weit entfernt.

Wie wäre es stattdessen, wenn Du euch ein gemeinsames Hobby suchst, an dem ihr beide unglaublich Spass habt. Und damit meine ich wirklich euch beide. Seid Du und Dein Hund Wasserratten? Wie wäre es dann mit einem Stand-up-Paddel-Kurs mit Hund?Dein Hund arbeitet unheimlich gerne mit der Nase? Und Du bist gerne in der Natur unterwegs? Vielleicht wäre dann ein Trüffel-Suchkurs genau das Richtige. 

Ein wichtiger Aspekt dabei: Es steht nicht mehr die Erziehung im Fokus. Denn hier entstehen Erwartungshaltungen und der Fokus wird schnell auf die Fehler und das unerwünschte Verhalten des Hundes gelenkt. Vielmehr geht es darum, einfach gemeinsam Spass zu haben. 

 

Baue kleine Micro-Abenteuer in euren Alltag ein

Es braucht gar nicht immer die grossen Ereignisse. Lerne die Umgebung, in der ihr wohnt  besser kennen. Geh auf einen Spaziergang und wähle Wege, die Du noch nie gegangen bist. Oder laufe zu Uhrzeiten, zu denen Du sonst nie läufst. Schaue Dir Webseiten von Orten aus Deiner Umgebung an, was es für (Natur-)Sehenswürdigkeiten gibt. Häufig findet man die ein oder andere Überraschung direkt in der Nachbarschaft. 

Schaue natürlich immer, dass die Micro-Abenteuer auch Deinem Hund Spass machen.

 

Routinen, Routinen, Routinen

Wenn Du den ein oder anderen Blogbeitrag von mir schon gelesen hast, ist das sicherlich keine neue Info für Dich. Baue Routinen mit Deinem Hund in Deinen Alltag ein. Das kann morgens der gemeinsame Spaziergang sein (bei dem Dein Handy ausbleibt), Nachmittags eine kleine Trainingseinheit oder Abends eine Kuschelrunde auf dem Sofa. Vielleicht hast Du ja sogar schon eine solche Routine. Dann musst Du nicht mehr tun, als sie zu geniessen.

 

Gemeinsame Pausen

Dies gilt für alle, die von zu Hause aus arbeiten oder den Hund mit auf die Arbeit nehmen können. Mache Pausen – und zwar gemeinsam mit Deinem Hund. Setze Dich für 5 Minuten in den Garten / in den Innenhof eures Büros (oder wo auch immer Du kurz durchatmen kannst) und streichle Deinen Hund. 

Du musst Deinen Kopf lüften? Dann drehe eine kleine Runde zwischendurch. 

Oder gönn Dir eine Leckerei – und Deinem Hund gleich mit. Gemeinsames Essen schafft tatsächlich ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. 

Noch ein kleiner Tipp: Nimm zwischendurch mal den Blick vom Bildschirm und schaue Deinem Hund beim Schlafen zu. Ich finde, es hat etwas unglaublich beruhigendes und bringt mich persönlich schnell auf andere Gedanken.

 

Plane Dir feste Zeiten mit Deinem Hund ein

Ist plötzlich doch wieder alles so viel? Termin reiht sich an Termin – und Dein Hund muss schon wieder kürzer treten? Häufig lassen sich solche Situationen vorhersehen. Versuche einen Überblick über Deine Termine zu bekommen, in dem Du Dich Sonntagabend hinsetzt und Deine Woche grob planst. Plane Dir Zeiten mit Deinem Hund fest ein. Die nur für Dich und ihn sind. Was Du dort machst, kannst Du natürlich direkt mit einplanen oder spontan entscheiden, je nachdem wo ihr Zwei gerade Lust drauf habt. 

 

Noch ein letzter Gedanke

In der Hundewelt geistert immer noch der Gedanke umher, dass der Hund doch ordentlich ausgelastet werden muss mit stundenlangen Spaziergängen, Hundekursen und Spielen. 

Die meisten Hunde brauchen aber gar nicht so viel, sondern sind mit zu viel Programm schlicht und einfach überfordert. Sie drehen noch mehr auf und werden unruhiger. Worauf es dann wieder heisst, dass der Hund nicht ausgelastet sei. Ein Teufelskreis, den man durch Entspannung und Ruhe durchbrechen kann. 

Schaue also ganz genau hin, wieviel und was Deinem Hund gut tut. Jedes Hund-Mensch-Team ist unterschiedlich. Lasse Dich nicht von Pauschalaussagen verunsichern. 

Das gleiche gilt für eure gemeinsame Zeit. Du weisst, wie und wieviel Zeit Du mit Deinem Hund verbringst. Und ich bin mir sicher, Du wirst ein gutes Gefühl dafür haben, was es braucht, um eine gute Hundemama für Deine Fellnase zu sein.

 

Du und Dein Hund – Ihr seid genau richtig!

Du und Dein Hund – Ihr seid genau richtig!

Kennst Du das auch? Das Gefühl nicht gut genug zu sein? Nicht genügend Zeit zu haben. Für Dich und für Deine Liebsten? Oder möglichst keine Fehler machen zu wollen – gerade bei Deinem Hund? 

 

Die letzte Zeit ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie viel Druck auf uns lastet. Im Beruflichen, im Privaten und auch im Zusammenleben mit unserem Hund. So kommt schnell Frust und Traurigkeit auf. Weil wir zu streng mit uns aber manchmal auch mit unserem Hund sind. Ich habe Dir die, meiner Meinung nach, drei wichtigsten Aspekte für ein entspannteres Zusammenleben aufgeschrieben.

 

Der gute alte Perfektionismus

 

In meinem Blogartikel «Tschüss Perfektionismus. Hallo Dankbarkeit!» habe ich mich schon genauer mit ihm beschäftigt. Perfektionismus war für mich lange Zeit rein positiv besetzt. Und ich wollte die Dinge auch wirklich immer perfekt machen. Die Konsequenz – man erreicht diesen perfekten Zustand eigentlich nie. Denn irgendetwas findet man immer, was besser, schöner oder schneller sein könnte. Diesen Druck habe ich mir in meinem Job als Gestalterin gemacht, in meinen Weiterbildungen, im Haushalt, aber – und das war das Schlimmste – auch im Zusammenleben mit Raya. Ich wollte die perfekte Hundehalterin sein. Die nirgends negativ auffällt, die sich fortbildet und dem Hund all das gibt, was er braucht. Dazu gehörte natürlich das richtige Futter, genügend Beschäftigung, viele und lange Spaziergänge, Tricks und so weiter. Im Gegenzug bedeutete das auch – extrem hohe Erwartungen an Raya. Denn schliesslich sollte sie nirgends auffallen. Sie musste jeden Spaziergang mitmachen und jeden Trick. Denn es war ja alles nur zu ihrem Besten – redete ich mir ein.

 

Ich möchte Dich hier sicherlich nicht dazu auffordern Dinge nur noch halbherzig zu machen. Und Perfektionismus hat ganz sicher auch seine positiven Seiten: Du bist aus deinem Inneren heraus hoch motiviert und willst Dinge genau machen oder wissen. Dadurch wirst Du gut in dem, was Dich interessiert und wächst Schritt für Schritt. Das sind tolle Eigenschaften, die Du auf jeden Fall beibehalten solltest. Auch im Zusammenleben mit dem Hund hilft Dir der Perfektionismus Übungen oder Tricks genauer umzusetzen. So wirst Du klarer und verständlicher für Deinen Hund. 

 

Dennoch gilt wie immer: Ein gesunde Balance ist wichtig. Deswegen kommen hier nun meine Glücks-Tipps für Dich:

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Erlaube Dir, Fehler zu begehen ohne Dir danach Vorwürfe zu machen. Fehler sind menschlich und bieten Dir eine Chance etwas Neues über Dich oder Deinen Hund zu lernen. 

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Habe realistische Erwartungen und vergiss Deine und die Bedürfnisse Deines Hundes dabei nicht (mehr dazu im nächsten Absatz) 

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Lerne die Dinge nicht so ernst zu nehmen und nimm sie stattdessen mit Humor. Häufig gehen wir mit viel zu viel Ernst und Verbissenheit an Dinge heran. Dein Hund wird sich ganz sicher mehr über ein herzhaftes Lachen freuen als über Frust oder Wut. 

 

Wenn Erwartung auf Enttäuschung trifft

 

Für mich so ein unglaublich wertvoller Punkt: Deine Erwartungen – an Dich und an den Hund. Denn auch ich kann davon ein Lied singen. Die Erwartungen, die ich an Raya hatte. Und viele Erwartungen waren verrückter Weise sogar Dinge, die «gesellschaftlich» erwartet werden, denen ich aber – nach langer Selbstreflexion – eigentlich gar nicht so eine grosse Bedeutung bemessen würde. Zumindest nicht in der Situation, die wir damals waren. Mein Lieblingsbeispiel ist das liebe Leinelaufen. Nicht negativ aufzufallen, hiess für mich auch, auf unserem Spaziergang einen Hund an der Leine zu haben, der nicht zieht. Niemals. Nie. (Hallo Perfektionismus!)

Also übte ich mit Raya auf jedem Spaziergang, dass sie bloss nicht zog. Und das mitten in der Stadt. Ich entschuldige mich heute noch bei Raya für mein Verhalten. Raya war von Anfang in der Stadt völlig reizüberflutet und wollte einfach nur weg. Sie hatte Angst und zog. Und ich drehte Kreis um Kreis, um meine Erwartungen der lockeren Leine durchzusetzen. Ich fokussierte mich so sehr auf meine Vorstellung, dass ich ihre Bedürfnisse total übersah. Eigentlich übersah ich uns beide. Ich hörte nicht mehr auf mein Bauchgefühl, verlor meine Empathie – und das alles nur, weil etwas nach meiner Vorstellung zu funktionieren hatte. 

 

Was habe ich also daraus gelernt? Erwartungen sind eigene Vorstellungen, wie etwas zu sein oder zu laufen hat. Dabei kann es schnell zu Enttäuschungen kommen, weil Situationen, Erlebnisse, man selbst oder auch der eigene Hunde nicht den Erwartungen entsprechen. Folgende Glücks-Tipps haben mir geholfen:

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Setze Deine Bedürfnisse und die deines Hundes immer an erste Stelle. Wenn es euch beiden gut geht, erreicht ihr eure Ziele um einiges einfacher. Mit viel weniger Frust und auf einer vertrauensvollen Basis.
Dafür musst Du Dich natürlich auch mit euren Bedürfnissen auseinandersetzen. Was tut Dir gut? Was ist Dir wichtig? Was sind Deine Werte? Wie kommst Du zur Ruhe? Und das gleiche natürlich auch für Deinen Hund. 

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Hinterfrage Deine Erwartungen. Sind es wirklich Dinge, die Dir wichtig sind? Oder hast du es irgendwo aufgegriffen? Vergiss nie – Du und Dein Hund, ihr seid Individuen.

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Bleibe offen, statt Dich an Deine Erwartungen zu klammern. So kannst Du tolle neue Verhaltensweisen bei deinem Hund entdecken. Und auch für Dich – vielleicht eröffnen sich ganz neue Wege, wenn Du offen bleibst, für das, was das Leben so bereit hält. 

Übrigens – Raya läuft heute wirklich super an der Leine. Als ich mich auf sie und ihre Ängste eingelassen habe, haben wir einen, für uns beide, angenehmen Weg gefunden zu üben. Wenn sich heute die Leine spannt, sehe ich das nicht als Makel, sondern als Zeichen, dass etwas in der Umgebung ist, dass sie aus dem Konzept bringt. Und dann kann ich sie unterstützen, weil ich sie und ihre Bedürfnisse kenne. Und dafür bin ich unglaublich dankbar. 

 

Mitgefühl für Deinen Hund – Selbstmitgefühl für Dich

 

In Zeiten, in denen es einen Schritt vor und zwei zurück geht, ist es wichtig, dass Du Deinem Hund und Dir gegenüber mit Mitgefühl begegnest.

Ich schreibe ganz bewusst Deinem Hund und Dir. Denn ja, das Verständnis, das Du Deinem Hund gegenüber aufbringst, solltest Du auch Dir erlauben.

Mitgefühl für Deinen Hund bedeutet ihm auf Augenhöhe zu begegnen und zu versuchen, die Perspektive zu wechseln. Was macht die Situation für ihn so schwierig? Wie kannst Du ihn unterstützen? Mitgefühl bedeutet, Deinen Hund dort liebe- und verständnisvoll abzuholen, wo er Deine Hilfe benötigt. Es heisst auch, nicht gegen, sondern mit Deinem Hund zu arbeiten und Empathie zu zeigen.

Und was ist mit Dir? Wenn Du Dich total überfordert fühlst? Die amerikanische Professorin Kristin Neff forscht seit Jahren zum Thema «Selbstmitgefühl» und hat drei wichtige Aspekte herausgearbeitet, die Dir helfen, Deinen Selbstkritiker zum Schweigen zu bringen:

1. Zeige Dir selbst gegenüber Verständnis, statt Dich ständig zu bewerten. Zeig Dich geduldig und einfühlsam, denn uns selbst gegenüber sind wir häufig sehr hart und unfair eingestellt. Stell Dir vor, ein guter Freund oder eine gute Freundin wäre in Deiner Situation. Was würdest Du ihr oder ihm raten? Wie würdest Du ihr oder ihm zu Seite stehen? Und dann sage Dir genau das. Sei so nett zu Dir, wie Du es auch zu Deinen Liebsten wärst. 

2. Kristin Neff nennt sie die «Gemeinsame Menschlichkeit». Im Kern geht es darum, dass das Nicht-Perfekte gerade das ist, was uns mit anderen Menschen verbindet. Alle Menschen machen Fehler. Damit sind wir nicht alleine und das solltest Du Dir in solchen Situationen ins Bewusstsein rufen. Dann fühlst Du Dich nicht ganz so alleine und verloren.

3. Die liebe Achtsamkeit. Nur wenn wir den Moment wahrnehmen und überhaupt erkennen, was das Problem ist, weshalb es uns gerade nicht sonderlich gut geht, wir uns unter Druck fühlen, wütend oder traurig sind, können wir uns mit Selbstmitgefühl begegnen. Denn gerade wenn wir über uns selber urteilen fällt uns das häufig gar nicht mehr auf. 

Probiere es doch einfach einmal aus.  

 

Übrigens:
In dem Ted Talk von Kristin Neff erfährst Du ausserdem, dass Selbstmitgefühl ein starkes Wohlbefinden mit sich bringt und Ängstlichkeit, Stress und ja – auch Perfektionismus – weniger werden lässt. (Der Talk ist mit deutschem Untertitel.)
Falls Du lieber liest, kann ich Dir ihr Buch «Selbstmitgefühl»* empfehlen.

 

Nehme Dir den Druck. Mache Dir bewusst

🙌🏻
Du und Dein Hund, ihr müsst nicht perfekt sein.
💪🏻
Du darfst Fehler machen und brauchst Dir keine Vorwürfe zu machen. Aus Fehlern lernt man unglaublich viel.
💬
Nehme Dir gut gemeinte (oder auch nicht so gut gemeinte) Kommentare von Mitmenschen, die euch nicht kennen, nicht so sehr zu Herzen. Du kennst Dich und Deinen Hund am Besten.
🐕
Setze Deine Erwartungen nicht so hoch, stattdessen lerne Dich und die Bedürfnisse Deines Hundes kennen.
🤍
Höre auf dein Bauchgefühl und nimm es wann immer möglich mit Humor.

Denn – Du und Dein Hund – ihr seid genau richtig so, wie ihr seid!

 

Geht es Dir auch manchmal so? Was hast Du für Erfahrungen gemacht, um gemeinsam stark durchs Leben zu gehen?

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