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Wie sich das Leben mit Hund verändert

Wie sich das Leben mit Hund verändert

Das Leben mit dem eigenen Hund wird viel verändern. Das war mir damals klar. Aber dass es dann doch so unglaublich viel verändert, hätte ich nie gedacht.

 
Hast Du Dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, was sich bei Dir alles gewandelt hat, seit dem Du einen Hund hast? Oder bist Du gerade in der Entscheidungsphase, ob Du einem Hund ein Zuhause schenken möchtest? Und möchtest nun wissen, was Da auf Dich zukommt? Ich kann Dir sagen, es ist so viel mehr als man glaubt.
 

Wie sich der Alltag verändert

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Als Hundehalterin ist man viel mehr draussen in der Natur. Und das auch, wenn andere eingekuschelt auf der Couch liegen, weil es draussen mal wieder ziemlich eklig ist. Aber: Man fühlt sich so richtig, richtig gut, wenn man nach einem ungemütlichen Spaziergang nach Hause kommt.
 
Überraschende Erkenntnis
Es ist gar nicht immer der Hund, der bei Regen laufen gehen möchte. Nein, viel häufiger sind wir es, als Hundehalterinnen, die den vorwurfsvoll schauenden Hund durch den Regen schleifen. Weil uns sonst das schlechte Gewissen plagt, dass der Hund nicht genügend Bewegung bekommen würde.
 
 
Ausserdem sieht man die Umgebung plötzlich mit ganz anderen Augen. Man entdeckt Wälder, Wiesen und Wege, die einem vorher nicht aufgefallen sind. Und betrachtet Kleinigkeiten auf einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel.
 
Überraschende Erkenntnis
Man sieht viel mehr Details, weil ein Spaziergang mit dem Hund zu einem grossen Teil aus Stehen besteht. Gerade, wenn man mit einem Hund unterwegs ist, der es liebt zu Schnüffeln. Es gibt also tatsächlich das Spazier-Stehen statt Spazier-gehen.
 
 
Im Gegenzug dazu kann es passieren, dass man viel häufiger Zuhause ist. Ausflüge ohne Hund machen – mal wieder – ein schlechtes Gewissen. Schliesslich will man den Hund nicht zu oft und zu lange alleine lassen. Stattdessen zieht man die gemeinsame Zeit mit dem Hund zu Hause auf dem Sofa vor. Oder eben den Spaziergang in der Natur.
 
Überraschende Erkenntnis
Für mich etwas, was ich damals total unterschätzt habe: Das schlechte Gewissen, wenn ich etwas ohne den Hund machen möchte. Dazu gleich noch mehr.
 
 
Das hat zwangsläufig auch zur Folge, dass sich der Freundeskreis wandelt. Plötzlich lernt man durch die Spaziergänge, Hundekurse oder Hundeschule viel mehr Leute mit Hund kennen. Und dementsprechend Menschen, die auch lieber etwas mit als ohne Hund machen.
 
Überraschende Erkenntnis
Der Freundeskreis wandelt sich tatsächlich zu einem gewissen Grad. Manche Themen kann man einfach besser mit Menschen besprechen, die die gleiche unbeschreibliche Liebe zu ihrem Vierbeiner verspüren, wie man selbst. Und über so spannende Themen wie Kotkonsistenz, Futtermittelunverträglichkeiten und die richtigen Erziehungsmethoden philosophieren.
 
 
Womit wir allerdings beim nächsten Punkt wären: die richtige Erziehungsmethode. Ich war zu Anfang recht naiv und habe gedacht, dass Hundemenschen eben Hundemenschen sind. Das man auf einer Wellenlänge ist. Gemeinsam an einem Strang zieht. Die gleichen Interessen hat. Aber – weit gefehlt. Es gibt Hundesportler, Dickköpfe, Besserwisser, Wattebauschwerfer, Pragmatiker, Tut-nixe, Proppeller-Herrchen und -Frauchen uvm.
 
Überraschende Erkenntnis
Das Menschenbild verändert sich. Leider gibt es in der Hundeszene ein starkes Gegeneinander, 1000 verschiedene Erziehungsmethoden – und natürlich ist immer die eigens propagierte die Richtige. Gerade das fand ich zu Beginn viel schwerer als gedacht. Ich musste lernen, auf mein Bauchgefühl zu hören, auch wenn «Experten» etwas anderes erzählten. Mir persönlich war es wichtig, dass es Raya und mir gut ging. Ich wollte ein Zusammenleben auf Augenhöhe.
 
 
Ich habe also gelernt, dass ein Experte nicht immer ein Experte ist. Und das eben ein Hundemensch nicht unbedingt ein Hundemensch ist. Das Vorwürfe gemacht werden, das ungefragt Ratschläge gegeben werden. Das keine Rücksicht genommen wird. Das alles hätte ich in dem Umfang nicht erwartet. Aber – das ist der Alltag, mit dem man konfrontiert wird. Ein Alltag, der etwas mit einem macht. Manchmal wütend. Manchmal traurig. Und manchmal überrumpeln einen Selbstzweifel. Doch was bleibt ist die Hoffnung, dass es doch ein schönes Miteinander gibt. Denn auch das ist Alltag.
 
Plötzlich kann es Begegnungen geben bei denen Alter, Geschlecht oder ein anderes Lebenskonzept keine Rolle mehr spielen, weil «Hundeliebe doch verbindet».
(Danke an Jenny von «Tuula Pfotenliebe» für diesen schönen Gedankengang).

 
 

Wie man sich durch den Hund selbst besser kennenlernt

Etwas, woran ich zu Beginn im Zusammenleben mit Raya überhaupt nicht gedacht habe: Man lernt sich selbst noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen. Als Hundehalterin wird man mit Verhalten des Hundes konfrontiert. Und dann eben mit dem eigenen Verhalten auf das Verhalten des Hundes. Plötzlich habe ich gemerkt, wie ungeduldig ich doch eigentlich war. Und wieviel Druck ich (unbewusst) auf Raya ausgeübt habe, weil mir die Meinung Aussenstehender doch nicht so egal war, wie ich mir immer einredete.
 
Überraschende Erkenntnis
Der Hund zeigt einem ungeschönt eigene Schwächen, aber auch Stärken auf. Bei einer kleinen Umfrage auf Instagram kam heraus, dass viele Hundehalterinnen durch ihren Hund geduldiger und empathischer geworden sind. Ihr Hund hat somit sogar zu neuen Stärken verholfen.
 
 

 
 

Für Dich zur Inspiration ein paar Stärken, die andere Glücksfrauchen durch ihren Hund entdeckt haben
 
💪🏻 Geduld, Sensibilität und Positivität
💪🏻 Mehr Verständnis anderen gegenüber
💪🏻 Für den eigenen Hund einstehen können
💪🏻 Ausgeglichenheit und innere Ruhe
💪🏻 Abenteuerlust
💪🏻 Mehr zu sich selbst und den eigenen Entscheidungen stehen zu können
💪🏻 Die Welt wieder mit offenen Augen wahrnehmen zu können

 
 
Phasenweise können auch Selbstzweifel und Versagensängste ein grosses persönliches Thema sein. Sie kommen meiner Erfahrung häufig dann auf, wenn Überforderung oder Unsicherheit mit im Spiel sind. Wenn es gerade nicht so läuft, wie man es sich eigentlich vorgestellt hat. Wenn der Hund ein Verhalten zeigt, mit dem man überfordert ist. Wenn Vorstellung und Realität nicht übereinstimmen. Das Gute ist – es ist ganz normal und Ängste bzw. Zweifel können uns auch weiterbringen.
 
Glücks-Tipp:
Wenn Du das nächste Mal verzweifelt bist stelle Dir folgende Frage:
Kann ich etwas an der Situation ändern? Und falls ja, was? Zum Beispiel Hilfe von einem Trainer holen. Mit Freunden drüber sprechen und nach Lösungen suchen. Die Situation verändern. Oder – wenn man wirklich gar nichts ändern kann – kannst Du Deine Einstellung ändern? Je mehr Du aus der «Opferrolle» heraus kommst und selbst nach Lösungswegen suchst und ins Handeln kommst, desto weniger verlierst Du Dich in Trauer, Wut oder Angst.
 
Sprich gerne auch mit anderen Hundehalterinnen, denen Du vertraust, über Deine Ängste und Zweifel. Häufig hilft es, belastende Gedanken zu teilen und sich von anderen verstanden zu fühlen.
 
Kleine Übung
Erinnere Dich an eine Situation, die für Dich und Deinen Hund zu Beginn herausfordernd war, die ihr aber mittlerweile gelöst habt. Überlege Dir dann, wie Du sie gelöst hast. Hast Du Dir Hilfe geholt? Oder hast Du es sogar alleine lösen können? Was hast Du daraus gelernt? Und seid Du und Dein Hund vielleicht sogar durch diese Herausforderung ein Stück näher zusammengerückt? Rufe Dir genau diese Situation gerne auch in akuten Zweifelphasen vor Augen. Es ist normal zu zweifeln. Aber Du wirst es auch dieses Mal schaffen – so wie die anderen Male zuvor!
 
 

Die Zeit ohne Hund

 
Natürlich kann die Zeit mit Hund zu Herausforderungen führen. Aber die Zeit ohne Hund auch? Wie das denn? Ganz einfach. Indem sich das schlechte Gewissen jedes Mal meldet, wenn man etwas ohne Hund unternimmt.

Ein Urlaub ohne Hund? Unvorstellbar. Oder doch nicht? Den Hund mit ins Restaurant nehmen. Na klar! Oder vielleicht doch eher zu Hause lassen?!

Diese Gedankengänge kennen sicherlich vermehrt Frauchen von Hunden, die nicht ganz so leicht mit ihrer Umwelt klarkommen. Ängstliche, unruhige oder sensible Hunde. Denn für sie können zu viele Umwelteinflüsse puren Stress bedeuten. Und wenn der Hund gestresst ist, ist man häufig als Frauchen (meist ungewollt) auch gestresst. Auch ich kann mit Raya davon ein Lied singen. Und ich wiege mittlerweile ab, was für uns beide besser bist.
Ich gebe zu: Ich lasse sie häufig lieber alleine zu Hause, als sie irgendwelchen zu stressigen Situationen auszusetzen. Mir geht es damit gut, weil ich weiss, dass es ihr zu Hause gut geht. Und dass sie sich dort wirklich wohl fühlt.
 
 

Glücks-Tipp:
Du schlägst Dich auch regelmässig mit einem schlechtem Gewissen herum, weil Du etwas ohne Deinen Hund machen möchtest?

 

🤍 1 – Fürs gute Gewissen  🤍
Denk daran, nur wenn Du Dir auch Zeit für Dich nimmst und Dinge tust, die Dir gut tun, kannst Du auch voll und ganz für Deinen Hund da sein. Es hätte niemand etwas davon, wenn Du die Zeit nicht geniessen kannst, weil es Deinem Hund nicht gut geht – oder Du Dich zu sehr auf ihn konzentrieren musst. Du kannst Dir auch ruhig immer wieder die Frage stellen: Hätte mein Hund wirklich Freude an dem Ausflug? Oder ist es eher mein schlechtes Gewissen, weshalb ich ihn mitnehmen möchte.

🤍 2 – Fürs gute Gewissen  🤍
Ich bin mir sicher, dass Du Deinem Hund einen unglaublich grossen Stellenwert in Deinem Leben beimisst. Du bist also für ihn da. Du unternimmst Tag für Tag Dinge mit ihm. Realistisch betrachtet brauchst Du also wirklich kein schlechtes Gewissen haben.

🤍 3 – Fürs gute Gewissen  🤍
Ein Hund braucht seine Ruhephasen. Wenn Du ihn vor Deiner hundefreien Zeit genug ausgelastet hast, dann wird er die Zeit, in der Du weg bist, entspannt verschlafen.
Tatsächlich überfordern wir unsere Hund im Alltag schnell mit Eindrücken und das Schlafpensum kommt viel zu kurz.

 
Wichtig: Natürlich gelten all diese Tipps nur, wenn Dein Hund wirklich entspannt zu Hause bleiben kann. Sonst bedeutet das Alleine-zu-Hause-bleiben mehr Stress als Entspannung!
 
Und trotz all dieser Herausforderungen, ist das Leben mit Hund einfach unbezahlbar. Wundervoll. Stärkend. Und Entspannend. Und ich würde es um kein Geld der Welt missen wollen.

 

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Über die Vorstellung anderer, wie Du Deinen Hund zu erziehen hast!

Über die Vorstellung anderer, wie Du Deinen Hund zu erziehen hast!

Wenn man als Hundehalterin mit seinem Hund durch die Wiesen und Wälder streift, kommt man früher oder später in die Situation, dass man ungefragt Tipps von anderen Hundehalter*innen bekommt.

Bei Raya sind es regelmässig Empfehlungen, wie «Die muss lernen, mit anderen Hunden auszukommen.« oder «Es ist schlecht, wenn Dein Hund keine Sozialkontakte hat.«
 
Von anderen Frauchen weiss ich, dass sie Sprüche wie «Das ist aber eine Rasse, die gut ausgelastet werden muss. Da reichen 2 Stunden spazieren gehen nicht aus!« zu «Sie dürfen ihren Hund niemals trösten, wenn er Angst hat!« zu hören bekommen.

Zurück bleibt bei einem selbst das ungute Gefühl der Selbstzweifel: Hat Der- oder Diejenige recht? Ist es für meinen Hund tatsächlich schlecht, wenn ich ihm Schutz biete, obwohl er sich vor etwas fürchtet?

Ich möchte auf diese Aussage gar nicht fachlich eingehen. Mir geht es vielmehr darum, diesen vermeintlichen Tipps den Wind aus den Segeln zunehmen. Tipps, die eigentlich keine Hilfstellungen, sondern Verallgemeinerungen sind. Ratschläge, die nur schwarz und weiss, also richtig oder falsch kennen. Ohne dabei auf die beiden Individuuen, also Dich und Deinen Hund, einzugehen.
 
 

Tipps sind gleich Tipps – oder doch nicht?

 
Für mich persönlich gibt es einen riesigen Unterschied zwischen wirklichen Tipps, die mich im Zusammenleben mit dem Hund (oder auch mich alleine) weiterbringen. Oder solchen, die ein ungutes Gefühl in der Bauchgegend hinterlassen. Die, die dieses schlechte Gefühl auslösen, sind solche, die nicht zu meinem Hund und mir passen. Im blödesten Falle setzt man sie trotzdem um, weil man das eben so macht. Ich bin mir sicher – Du kennst die Situation.
 
 

Wie entlarvst Du nun also wenig hilfreiche Tipps?

 
Verallgemeinernde Tipps kannst Du recht schnell an ein paar Merkmalen ausfindig machen. Häufig kommen Worte vor, wie «nie«, «immer«, «jeder«, «alle«, «nichts«, «keiner« oder auch «falsch«, «richtig«, «gut« und «schlecht«. Es sind also häufig Extreme: «Du darfst Deinem Hund NICHTS durchgehen lassen«, «JEDER Hund muss lernen, auf seinem Körbchen zu warten, bis das Essen freigegeben wird.«.

Das gefährliche an solchen Tipps ist, dass nicht mehr die Situation und Du und Dein Hund im Fokus stehen, sondern eine «Regel«. Die hat aber nichts mit euch zu tun. Was für den einen Hund in Ordnung ist, kann für einen anderen verstörend oder furchteinflössend sein. Und so passiert es, dass man krampfhaft an einem Tipp festhält – man möchte es ja richtig machen – ohne zu realisieren, dass man weder dem eigenen Hund noch sich selbst damit gerecht wird. Das wiederum kann zu weiterem Stress, Frust oder auch Traurigkeit führen. Du fühlst Dich schlecht, weil Du davon ausgehst, dass das, was Du erzählt bekommen hast, die Wahrheit ist. Schliesslich ist das ja bei JEDEM Hund so.
 
 

Hilfreiche Tipps

 
Hilfreiche und unterstützende Tipps, sind die, die auf Euch als Team eingehen. Sie stellen nichts als die einzige Wahrheit dar und haben – gerade im Hundetraining – tatsächlich auch viel mit ausprobieren zu tun. Es wird geschaut, was für Bedürfnisse gibt es auf Seiten des Hundes und welche auf Deiner Seite? Bellt Dein Hund andere Hunde an, weil er zu ihnen hin möchte? Oder hätte er doch lieber Abstand und tut dies lautstark kund? Erst, wenn alle Aspekte bekannt sind, können dann auch wirklich hilfreiche Tipps gegeben werden.

Was kannst Du also nun für Deinen Alltag mitnehmen?

🤔 Hinterfrage Tipps, die Du mal eben schnell von anderen erhältst. 🤔
• Passen sie zu deiner Wertvorstellung und zu der Vorstellung, wie Du Dir das Zusammenleben mit Deinem Hund wünschst?
• Hat derjenige genügend Einblicke in euer Zusammenleben, um sich ein umfassendes Bild zu machen?
• Kennt er Dich und Deinen Hund wirklich?
• Hat er gesundheitliche Aspekte mit in Betracht gezogen?
Ich denke, Du verstehst, worauf ich hinaus will.
 
💭 Hinterfrage regelmässig auch Deine Gedanken. 💭
Stimmt es, wenn Dir Deine Stimme im Kopf ständig sagt: «Das schaffen wir NIE«, oder «Mein Hund gehört der Rasse XY an. ALLE Hunde dieser Rasse sind besonders dickköpfig, stur und eigenständig. Die kann man gar nicht erziehen.« Häufig verfällt man durch solche Gedanken in eine passive Opferrolle und nimmt sich in gewissem Masse selbst aus der Verantwortung. Auch das bringt wieder schlechte Gefühle mit sich.
Wäre es da nicht viel schöner, sich professionelle Hilfe zu holen und aktiv etwas gegen die Dinge zu unternehmen, die Dich oder Deinen Hund stören?
 
💪🏻 Stärke Dich mit Wissen und Werkzeugen 💪🏻
Besonders häufig suchen wir nach Tipps, wenn wir uns in einer Situation überfordert und hilflos fühlen. Wenn Du Dir von einem Hundetrainer Werkzeuge an die Hand geben lässt, wie Du in solchen Situationen reagieren kannst, mit denen Du und Dein Hund sich wohlfühlen, hast Du einen riesigen Schritt geschafft. Diese «Tipps« stärken Dich und das Gefühl der Hilflosikeit wird von Mal zu mal schwächer. Das widerum macht stark gegen Selbstzweifel – und gegen ungefragte Tipps.

Mein Glücks-Tipp für Dich

Mittlerweile gibt es viele gute Hundetrainer, die sich der Initiative für gewaltfreies Hundetraining angeschlossen haben. Auf der Seite «Initiative für gewaltfreies Hundetraining» findest Du sicherlich einen passenden Trainer in Deiner Nähe.
 

 
Zum Schluss – Höre auf Dein Bauchgefühl
Du kennst Dich und Deinen Hund am Besten. Wenn Dir etwas widerstrebt, dann spreche es bei Deinem Trainer an. Wechsel zur Not die Hundeschule, wenn Du schon seit längerem kein gutes Bauchgefühl hast. Denn – auch wenn es sich um Fachpersonen handelt, heisst es nicht, dass es für Dich und Deinen Hund das Richtige ist.Und ein(e) gute(r) Trainer*in wird mit Dir sicherlich eine, für euch passende, Lösung erarbeiten.

Und das aller, aller Wichtigste ist:
Die Freude am Zusammenleben mit dem Hund nicht zu verlieren.
Denn vor lauter Training und Fokus auf die Probleme vergessen wir manchmal die Zeit mit unserem Hund einfach zu geniessen!

Hund Erziehung Tipps

Du und Dein Hund – Ihr seid genau richtig!

Du und Dein Hund – Ihr seid genau richtig!

Kennst Du das auch? Das Gefühl nicht gut genug zu sein? Nicht genügend Zeit zu haben. Für Dich und für Deine Liebsten? Oder möglichst keine Fehler machen zu wollen – gerade bei Deinem Hund? 

 

Die letzte Zeit ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie viel Druck auf uns lastet. Im Beruflichen, im Privaten und auch im Zusammenleben mit unserem Hund. So kommt schnell Frust und Traurigkeit auf. Weil wir zu streng mit uns aber manchmal auch mit unserem Hund sind. Ich habe Dir die, meiner Meinung nach, drei wichtigsten Aspekte für ein entspannteres Zusammenleben aufgeschrieben.

 

Der gute alte Perfektionismus

 

In meinem Blogartikel «Tschüss Perfektionismus. Hallo Dankbarkeit!» habe ich mich schon genauer mit ihm beschäftigt. Perfektionismus war für mich lange Zeit rein positiv besetzt. Und ich wollte die Dinge auch wirklich immer perfekt machen. Die Konsequenz – man erreicht diesen perfekten Zustand eigentlich nie. Denn irgendetwas findet man immer, was besser, schöner oder schneller sein könnte. Diesen Druck habe ich mir in meinem Job als Gestalterin gemacht, in meinen Weiterbildungen, im Haushalt, aber – und das war das Schlimmste – auch im Zusammenleben mit Raya. Ich wollte die perfekte Hundehalterin sein. Die nirgends negativ auffällt, die sich fortbildet und dem Hund all das gibt, was er braucht. Dazu gehörte natürlich das richtige Futter, genügend Beschäftigung, viele und lange Spaziergänge, Tricks und so weiter. Im Gegenzug bedeutete das auch – extrem hohe Erwartungen an Raya. Denn schliesslich sollte sie nirgends auffallen. Sie musste jeden Spaziergang mitmachen und jeden Trick. Denn es war ja alles nur zu ihrem Besten – redete ich mir ein.

 

Ich möchte Dich hier sicherlich nicht dazu auffordern Dinge nur noch halbherzig zu machen. Und Perfektionismus hat ganz sicher auch seine positiven Seiten: Du bist aus deinem Inneren heraus hoch motiviert und willst Dinge genau machen oder wissen. Dadurch wirst Du gut in dem, was Dich interessiert und wächst Schritt für Schritt. Das sind tolle Eigenschaften, die Du auf jeden Fall beibehalten solltest. Auch im Zusammenleben mit dem Hund hilft Dir der Perfektionismus Übungen oder Tricks genauer umzusetzen. So wirst Du klarer und verständlicher für Deinen Hund. 

 

Dennoch gilt wie immer: Ein gesunde Balance ist wichtig. Deswegen kommen hier nun meine Glücks-Tipps für Dich:

🤍
Erlaube Dir, Fehler zu begehen ohne Dir danach Vorwürfe zu machen. Fehler sind menschlich und bieten Dir eine Chance etwas Neues über Dich oder Deinen Hund zu lernen. 

🤍
Habe realistische Erwartungen und vergiss Deine und die Bedürfnisse Deines Hundes dabei nicht (mehr dazu im nächsten Absatz) 

🤍
Lerne die Dinge nicht so ernst zu nehmen und nimm sie stattdessen mit Humor. Häufig gehen wir mit viel zu viel Ernst und Verbissenheit an Dinge heran. Dein Hund wird sich ganz sicher mehr über ein herzhaftes Lachen freuen als über Frust oder Wut. 

 

Wenn Erwartung auf Enttäuschung trifft

 

Für mich so ein unglaublich wertvoller Punkt: Deine Erwartungen – an Dich und an den Hund. Denn auch ich kann davon ein Lied singen. Die Erwartungen, die ich an Raya hatte. Und viele Erwartungen waren verrückter Weise sogar Dinge, die «gesellschaftlich» erwartet werden, denen ich aber – nach langer Selbstreflexion – eigentlich gar nicht so eine grosse Bedeutung bemessen würde. Zumindest nicht in der Situation, die wir damals waren. Mein Lieblingsbeispiel ist das liebe Leinelaufen. Nicht negativ aufzufallen, hiess für mich auch, auf unserem Spaziergang einen Hund an der Leine zu haben, der nicht zieht. Niemals. Nie. (Hallo Perfektionismus!)

Also übte ich mit Raya auf jedem Spaziergang, dass sie bloss nicht zog. Und das mitten in der Stadt. Ich entschuldige mich heute noch bei Raya für mein Verhalten. Raya war von Anfang in der Stadt völlig reizüberflutet und wollte einfach nur weg. Sie hatte Angst und zog. Und ich drehte Kreis um Kreis, um meine Erwartungen der lockeren Leine durchzusetzen. Ich fokussierte mich so sehr auf meine Vorstellung, dass ich ihre Bedürfnisse total übersah. Eigentlich übersah ich uns beide. Ich hörte nicht mehr auf mein Bauchgefühl, verlor meine Empathie – und das alles nur, weil etwas nach meiner Vorstellung zu funktionieren hatte. 

 

Was habe ich also daraus gelernt? Erwartungen sind eigene Vorstellungen, wie etwas zu sein oder zu laufen hat. Dabei kann es schnell zu Enttäuschungen kommen, weil Situationen, Erlebnisse, man selbst oder auch der eigene Hunde nicht den Erwartungen entsprechen. Folgende Glücks-Tipps haben mir geholfen:

🤍
Setze Deine Bedürfnisse und die deines Hundes immer an erste Stelle. Wenn es euch beiden gut geht, erreicht ihr eure Ziele um einiges einfacher. Mit viel weniger Frust und auf einer vertrauensvollen Basis.
Dafür musst Du Dich natürlich auch mit euren Bedürfnissen auseinandersetzen. Was tut Dir gut? Was ist Dir wichtig? Was sind Deine Werte? Wie kommst Du zur Ruhe? Und das gleiche natürlich auch für Deinen Hund. 

🤍
Hinterfrage Deine Erwartungen. Sind es wirklich Dinge, die Dir wichtig sind? Oder hast du es irgendwo aufgegriffen? Vergiss nie – Du und Dein Hund, ihr seid Individuen.

🤍
Bleibe offen, statt Dich an Deine Erwartungen zu klammern. So kannst Du tolle neue Verhaltensweisen bei deinem Hund entdecken. Und auch für Dich – vielleicht eröffnen sich ganz neue Wege, wenn Du offen bleibst, für das, was das Leben so bereit hält. 

Übrigens – Raya läuft heute wirklich super an der Leine. Als ich mich auf sie und ihre Ängste eingelassen habe, haben wir einen, für uns beide, angenehmen Weg gefunden zu üben. Wenn sich heute die Leine spannt, sehe ich das nicht als Makel, sondern als Zeichen, dass etwas in der Umgebung ist, dass sie aus dem Konzept bringt. Und dann kann ich sie unterstützen, weil ich sie und ihre Bedürfnisse kenne. Und dafür bin ich unglaublich dankbar. 

 

Mitgefühl für Deinen Hund – Selbstmitgefühl für Dich

 

In Zeiten, in denen es einen Schritt vor und zwei zurück geht, ist es wichtig, dass Du Deinem Hund und Dir gegenüber mit Mitgefühl begegnest.

Ich schreibe ganz bewusst Deinem Hund und Dir. Denn ja, das Verständnis, das Du Deinem Hund gegenüber aufbringst, solltest Du auch Dir erlauben.

Mitgefühl für Deinen Hund bedeutet ihm auf Augenhöhe zu begegnen und zu versuchen, die Perspektive zu wechseln. Was macht die Situation für ihn so schwierig? Wie kannst Du ihn unterstützen? Mitgefühl bedeutet, Deinen Hund dort liebe- und verständnisvoll abzuholen, wo er Deine Hilfe benötigt. Es heisst auch, nicht gegen, sondern mit Deinem Hund zu arbeiten und Empathie zu zeigen.

Und was ist mit Dir? Wenn Du Dich total überfordert fühlst? Die amerikanische Professorin Kristin Neff forscht seit Jahren zum Thema «Selbstmitgefühl» und hat drei wichtige Aspekte herausgearbeitet, die Dir helfen, Deinen Selbstkritiker zum Schweigen zu bringen:

1. Zeige Dir selbst gegenüber Verständnis, statt Dich ständig zu bewerten. Zeig Dich geduldig und einfühlsam, denn uns selbst gegenüber sind wir häufig sehr hart und unfair eingestellt. Stell Dir vor, ein guter Freund oder eine gute Freundin wäre in Deiner Situation. Was würdest Du ihr oder ihm raten? Wie würdest Du ihr oder ihm zu Seite stehen? Und dann sage Dir genau das. Sei so nett zu Dir, wie Du es auch zu Deinen Liebsten wärst. 

2. Kristin Neff nennt sie die «Gemeinsame Menschlichkeit». Im Kern geht es darum, dass das Nicht-Perfekte gerade das ist, was uns mit anderen Menschen verbindet. Alle Menschen machen Fehler. Damit sind wir nicht alleine und das solltest Du Dir in solchen Situationen ins Bewusstsein rufen. Dann fühlst Du Dich nicht ganz so alleine und verloren.

3. Die liebe Achtsamkeit. Nur wenn wir den Moment wahrnehmen und überhaupt erkennen, was das Problem ist, weshalb es uns gerade nicht sonderlich gut geht, wir uns unter Druck fühlen, wütend oder traurig sind, können wir uns mit Selbstmitgefühl begegnen. Denn gerade wenn wir über uns selber urteilen fällt uns das häufig gar nicht mehr auf. 

Probiere es doch einfach einmal aus.  

 

Übrigens:
In dem Ted Talk von Kristin Neff erfährst Du ausserdem, dass Selbstmitgefühl ein starkes Wohlbefinden mit sich bringt und Ängstlichkeit, Stress und ja – auch Perfektionismus – weniger werden lässt. (Der Talk ist mit deutschem Untertitel.)
Falls Du lieber liest, kann ich Dir ihr Buch «Selbstmitgefühl»* empfehlen.

 

Nehme Dir den Druck. Mache Dir bewusst

🙌🏻
Du und Dein Hund, ihr müsst nicht perfekt sein.
💪🏻
Du darfst Fehler machen und brauchst Dir keine Vorwürfe zu machen. Aus Fehlern lernt man unglaublich viel.
💬
Nehme Dir gut gemeinte (oder auch nicht so gut gemeinte) Kommentare von Mitmenschen, die euch nicht kennen, nicht so sehr zu Herzen. Du kennst Dich und Deinen Hund am Besten.
🐕
Setze Deine Erwartungen nicht so hoch, stattdessen lerne Dich und die Bedürfnisse Deines Hundes kennen.
🤍
Höre auf dein Bauchgefühl und nimm es wann immer möglich mit Humor.

Denn – Du und Dein Hund – ihr seid genau richtig so, wie ihr seid!

 

Geht es Dir auch manchmal so? Was hast Du für Erfahrungen gemacht, um gemeinsam stark durchs Leben zu gehen?

*Falls Du Interesse an dem Buch hast und Du es über diesen Link kaufst, unterstützt Du mich mit einer kleinen Provision. (Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen)

 

Lass uns die Welt auf den Kopf stellen

Lass uns die Welt auf den Kopf stellen

Ok – Du musst Dich nicht unbedingt auf den Kopf stellen, damit Du Dinge aus einer anderen Perspektive sehen kannst. Manchmal reicht es schon, einen kleinen Schritt zur Seite zu machen.

 

Vor knapp einem Monat kam Frauchens Glücksjournal heraus. Ein Tagebuch für Hundehalterinnen, das hilft, den Blick von den negativen Dingen im Zusammenleben mit Deinem Hund auf die positiven Dinge zu lenken. Das Feedback war so schön, dass ich diesem «Perspektivwechsel» nun einen ganzen Artikel widmen möchte. 

 

Unser Bild von der Welt

 

Ob wir wollen oder nicht – wir haben ein festes Bild von unserer Welt. Wir alle haben «unsere» Wahrheit, die geprägt wird von eigenen Erfahrungen, Emotionen, unserer Kultur, unseren Mitmenschen und Meinungen, die uns umgeben. 

Dabei interpretieren wir unbewusst alle Eindrücke, die auf uns einströmen. Wie wir sie interpretieren hängt von den eben genannten Faktoren ab. Diese Verarbeitung von Eindrücken hilft dem Gehirn, die Informationen schneller und energieeffizienter zu verarbeiten. Sie macht es uns im Gegenzug aber schwieriger, Situationen mit Abstand zu betrachten und unsere (vorgefertigte) Meinung zu hinterfragen.

 

Wieso sollte ich die Perspektive wechseln?

 

Wir sind evolutionsbedingt so gepolt, dass uns negative Dinge eher in Erinnerung bleiben als die positiven Ereignisse. Ein gutes Beispiel dafür ist die heisse Herdplatte. Du musst Dich nur einmal verbrennen, um Dir zu merken, dass Du sie nicht noch einmal anfassen solltest. Bei der Herdplatte ist es also sinnvoll, dass wir ein Negativ-Erlebnis-Gedächnis haben. Bei anderen Dingen, steht uns dieses aber im Weg. Umso wichtiger ist es, aktiv die Perspektive zu wechseln. Und sich immer wieder bewusst zu machen, wieviele tolle Dinge unseren Alltag begleiten. Glücks-Tipp: Dich interessiert die positive Sicht auf die Dinge? Am Ende des Artikels habe ich Dir einen spannenden TED-Talk von Alison Ledgerwood genau zu diesem Thema verlinkt.

 

Doch wie kannst Du die Perspektive wechseln?

 

1. Versetze Dich in andere – und nimm ihre Perspektive ein
Dabei ist es ganz egal, ob Du Dich in einen anderen Menschen oder Deinen Hund hineinversetzt. Du kannst z.B. bei einer Meinungsverschiedenheit mit einem Freund oder deinem/r Partner/in versuchen, sich in seine Situation zu versetzen. Wie fühlt er sich wohl in der Situation? Was ist ihm an seinem Standpunkt wichtig? Wo gibt es vielleicht sogar Überschneidungen mit Deiner Meinung?

Versetze Dich in Deinen Hund: Es gibt Situationen, die meistert Dein Hund nicht so, wie Du es Dir wünschst? Dann schau einmal, wie er reagiert. Hat er Angst? Wovor? Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du etwas machen musst, wovor Du Angst hast? Kannst Du Deinen Hund vielleicht besser unterstützen? Oder findet Dein Hund etwas unangenehm? Wie kannst Du es ihm angenehmer gestalten?

 

2. Hinterfrage Dich und Deine Meinung
Du ertappst Dich dabei, einen Menschen oder ein Mensch-Hund-Team in eine Schublade zu stecken? Dann hole sie aus der Schublade wieder raus. Und lerne sie genauer kennen. Du hast eine Meinung zu einem bestimmten Thema? Dann befasse Dich ganz konkret auch einmal mit der Gegenseite. Lese Artikel oder Bücher, die im ersten Moment so gar nicht Deiner Philosophie entsprechen. Weshalb? So lernst Du neue Sichtweisen kennen – und kannst dann immer noch für Dich schauen, was Du daraus ganz konkret für Dich mitnimmst. Und sei es nur, dass Du danach noch überzeugter von Deiner Meinung bist.

Hinterfrage Dich auch immer wieder im Umgang und mit Deinem Hund. Was für Erwartungen hast Du an Deinen Hund? Kann Dein Hund diese Erwartungen überhaupt erfüllen? Machst Du den Hundesport wirklich, weil er Deinem Vierbeiner Spass macht – oder ist es Dein Ehrgeiz, der Dich jede Woche aufs Neue auf den Hundeplatz fahren lässt? Macht das gemeinsame Training noch Spass? Oder ist es einfach nur noch zu einem weiteren To-Do auf Deiner Liste geworden? 

 

3. Andere Meinungen einholen
Dieser Punkt zahlt auch ein wenig auf den davor ein. Du hast eine Meinung zu einer bestimmten Situation. Dann hole Dir eine weitere Meinung ein. Hole Dir Feedback. Und höre Dir dieses Feedback an. Offen und wissbegierig. Du wirst soviel daraus mitnehmen können.

 

4. Passe Deine Formulierungen an
Ich muss noch die Wäsche machen. Ich muss noch schnell mit dem Hund raus. Ich muss noch dies und das. All das sind Formulierungen, die es Dir unbewusst schwerer machen, Dinge im Alltag umzusetzen. Das Wort «müssen» suggeriert die Pflicht, etwas tun zu «müssen». Und Pflichten sind unangenehm. Dabei hast Du doch meist die Wahl, oder? Du kannst das Wort «müssen» also einfach streichen – oder sogar – jetzt wird es ganz verrückt – durch das Wort «wollen» ersetzen.  Die Formulierung «Ich will…» bewirkt, dass Du Dich in Deinem Handeln als frei und selbstbestimmt empfindest. Und das fühlt sich doch gleich viel besser an. Glücks-Tipp: Du möchtest mehr dazu erfahren? Wie wichtig das Gefühl der Selbstbestimmtheit ist, findest Du im TED-Talk von Rory Sutherland am Ende dieses Artikels.

Für den Umgang mit Deinem Hund gilt dies natürlich auch. Besonders, wenn Dein Hund ein Verhalten zeigt, das Du nicht sonderlich gut findest, achte auf Deine Formulierung. Ein Beispiel: Dein Hund zieht wie verrückt an der Leine. Deine Aussage: Ich möchte nicht, dass mein Hund an der Leine zieht. Wie wäre es stattdessen mit dieser Aussage: Ich möchte, dass mein Hund neben mir läuft. Dabei hängt die Leine locker zwischen uns. Welche Aussage hilft Dir beim Training mehr? Ich bin mir sicher, die zweite. Hier hast Du ein Bild vor Augen, wie das Verhalten Deines Hundes später aussehen soll. Also – achte auch hier auf deine Formulierungen und überlege Dir, was Dein Hund machen soll, statt sich Gedanken darüber zu machen, was er NICHT machen soll.

 

5. Sehe die Dinge als Gegenteil
In meinem Artikel «Von Stärken und Schwächen» ging es darum, dass Schwächen tatsächlich auch Stärken sein können. Und auch Fehler können zu Helfern werden. (Fun-Fakt: Das steckt sogar im Wort – Du kannst die Buchstaben von Fehlern zu Helfern umstellen!). 

 

6. Die kleinen Dinge wahrnehmen
Und der letzte Punkt zahlt nun aufs Journaling ein. Um aus der Negativspirale zu entkommen, schreib Dir jeden Tag Dinge auf, die toll waren – eure Wau-Momente. Was hat Dein Hund Tolles gemacht? Was habt ihr Spannendes erlebt? Hast Du einen besonders leckeren Kaffee getrunken? Hier haben alle Kleinigkeiten Platz, die Deinen Tag zu einem schönen Tag gemacht haben. Seh Deinen Alltag als eine Art Abenteuer. Entdecke Neues. Mache Neues und schreibe darüber. Durch das Aufschreiben der schönen Momente setzt Du den Fokus neu – und findest auch immer weitere wundervolle Augenblicke. Du siehst plötzlich, wie viel erwünschtes Verhalten Dein Hund zeigt. Und – wenn Du alles aufschreibst, hast Du später eine ganz wundervolle Sammlung eurer schönsten Augenblicke. 

 

Mein persönliches Glück – Zwei ganz tolle Beiträge zum Journal haben Silvia und Anja auf ihren Blogs geschrieben. Schaut bei den Beiden unbedingt einmal vorbei! Ich hab mich wirklich riesig über die beiden Rezensionen gefreut 🤍

 


Silvia schreibt auf ihrem Blog «Pfotenglück» dazu:
Ich lege mein Augenmerk seit ich das Glücksjournal* ausfülle viel mehr auf die Dinge, die in unserem Training und im Alltag schon gut klappen und das motiviert uns beim Training zusätzlich.
Und ich glaube, ich kann durch dieses Journal auch Hunde ein Stückchen besser verstehen. Denn sie, dass habe ich in „Das Glück hat vier Pfoten“ * gelernt, sehen immer das, was sie haben, statt das, was ihnen fehlt.

 

Anja schreibt auf ihrem Blog «mypianeta»: Eine tolle Unterstützung wie ich finde, wenn man das Gefühl hat, das Leben rennt an einem vorbei und es fehlt die Zeit für alles und man die Situation gerne ändern möchte.

 

7. Der kleine Zusatzpunkt: Verändere tatsächlich die Perspektive
Leg Dich auf den Boden und schau in den Himmel. Mache einen Handstand. Gehe in die Hocke. Jede Bewegung die Du machst, ändert auch Deine Sicht auf die Dinge. Nimm einmal die Perspektive Deines Hundes ein. So siehst Du die Welt ein bisschen mehr wie er. 

 

Was bringt mir ein Perspektivwechsel?

 

💪🏻
Du veränderst Deine Einstellung und brichst aus der Negativspirale aus

💭
Es hilft Dir Deine eigene Meinung kritisch zu hinterfragen und zu reflektieren

👋🏻
Du bleibst offen für Neues

💡
 Du findest Lösungen, auf die Du anders wahrscheinlich nie gekommen wärst

 

Meine Glücks-Tipps für Dich

Wie wichtig es ist, zu trainieren, den Fokus auf positive Dinge zu richten erklärt Alison Ledgerwood in ihrem Ted-Talk «A simple trick to improve positive thinking» (leider nur in Englisch verfügbar).  Und wer nicht genug bekommt von Ted-Talks dem empfehle ich noch Rory Sutherland. Er erklärt in seinem Ted-Talk «Perspective is everything» (mit deutschem Untertitel), wie wichtig es ist, das Gefühl zu haben selbstbestimmt zu handeln, um Dinge positiver zu bewerten.

 

 

Hast Du noch Tipps, wie man die eigene Perspektive wechseln kann?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kleine Entspannungsinseln für Dich

Kleine Entspannungsinseln für Dich

Nachdem wir uns im letzten Beitrag damit beschäftigt haben, wie wir Entspannung in unseren Alltag mit unserem Hund integrieren, geht es dieses Mal um Dich. 

In Zeiten, in denen alles ständig schneller wird und ein Termin den nächsten jagt, wird das Thema Entspannung immer aktueller. Denn stetiger Stress ist schädlich für Deine Gesundheit. So können Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Konzentrationsmangel oder auch Verdauungsprobleme die Folge sein. Neben dem gesundheitlichen Aspekt kann es aber auch vorkommen, dass Du plötzlich emotional aus dem Gleichgewicht geworfen wirst. Dann werden Kleinigkeiten gefühlt zu riesigen Problemen und Du reagierst unpassend mit Aggression oder Überempfindlichkeit.

Damit Du nicht mit solchen Symptomen zu kämpfen hast, ist es unglaublich wichtig, Zeit für Entspannung einzuplanen. Das können kleine Entspannungsinseln im Alltag sein, die Dich für kurze Zeit durchatmen lassen. Aber auch grössere Entspannungsphasen, in denen Du Dir grössere Zeitblöcke reservierst, um diese mit Dingen zu füllen, die Dir gut tun.

Im Folgenden zeige ich Dir acht Ideen, wie Du kleine Entspannungsinseln ohne grossen Aufwand in Deinen Alltag integrieren kannst:

1. Beginne Deinen Morgen mit einer Entspannungsdusche.

Stelle Dir unter der Dusche vor, dass Du alle Sorgen, Zweifel und störenden Gedanken abwächst. Lasse Sie im Abfluss der Dusche versickern und geniesse dann genau diesen Moment. Einfach unter der Dusche zu stehen. Das Wasser zu spüren und sich nicht von all dem überrumpeln zu lassen, was der Tag so bringen wird. 

2. Du fährst mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit?

Dann nutze die Wartezeit zur Entspannung, statt auf Dein Handy zu starren. Wie wäre es mit einer Atemübung. Versuche mehrmals hintereinander ganz tief einzuatmen. So tief, dass Du das Gefühl hast, die eingeatmete Luft hat den untersten Bereich Deines Bauches erreicht. Dann atmest Du die viele Luft wieder ganz bewusst und langsam aus. 

Glücks-Tipp: Wenn ich eine solche Atemübung machen, stelle ich mir häufig vor, dass die eingeatmete Luft Energie und Kraft bringt. Danach fühlt man sich tatsächlich fitter und bereit, für all das, was kommen mag. 

3. Lies auf dem Weg zur Arbeit ein Buch.

Eine wissenschaftliche Studie von 2009 der University of Sussex hat gezeigt, dass 6 Minuten lesen schon eine entspannende Wirkung auf Deinen Körper haben können. So konnten Symptome wie eine gesenkte Herzfrequenz und entspanntere Muskeln nachgewiesen werden. 

Glücks-Info: In einer Langzeit-Studie der Yale University wurde sogar herausgefunden, dass Menschen, die in der Woche einige Stunden mit dem Lesen von Büchern verbrachten im Durchschnitt fast zwei Jahre länger lebten, als die Probanden, die nichts für Bücher übrig hatten.

4. Mache auf der Arbeit eine Teepause und feiere sie.

Warte bis Dein Teewasser kocht. Nutze die Zeit, um Deine Gedanken von der Arbeit zu lösen. Wie fühlst Du Dich gerade? Sobald das Wasser kocht, giesse es achtsam über Deinen Teebeutel. Wie riecht es? Fühlst Du die Wärme aufsteigen? 

Und nun hast Du zwei Möglichkeiten: Entweder Du trinkst den Tee in aller Ruhe und geniesst Deine Pause. Oder – falls Du die Zeit nicht hast – nimm den Tee mit an Deinen Arbeitsplatz. Trinke ihn aber nicht nebenbei. Sondern löse mit jedem Schluck Tee den Blick von Deiner aktuellen Tätigkeit und erschmecke ganz achtsam jegliche Aromen, die Dein Tee zu bieten hat.

5. Der Nachmittagssnack:
Wie wäre es mit der altbekannten Schokoladen-Meditation?

Schnapp Dir ein kleines Stück Schokolade. Rieche zuerst daran. Dann nimm es in den Mund, doch statt es direkt zu zerkauen schieb es genüsslich im Mund hin und her. Ein wahrer, entschleunigender Genuss.

6. Höre Musik auf der Fahrt nach Hause.

Auch hier hat eine Studie der Universität Marburg gezeigt, dass das Hören von Musik mit dem Wunsch nach Entspannung tatsächlich das Stresshormon Cortisol im Körper abbaut. Dabei spielt es keine Rolle, welche Musik Du hörst. 

Glücks-Tipp: Wenn Du mit dem Auto unterwegs bist, singe ruhig lauthals mit. Singen löst absolutes Wohlbefinden im Körper aus, was wiederum glücklich macht. So kannst Du doppelt profitieren. 

7. Nach Deinem hektischen Arbeitstag –
finde einen Ort der Stille.

Das kann der abendliche Spaziergang mit Deinem Hund durch Felder, Wiesen oder Wald sein. Aber auch ein Besuch in einem Museum oder in der Kirche haben einen beruhigenden und entspannenden Einfluss. Überleg Dir, wo Du Deinen Ort der Stille findest. Vielleicht in der eigenen Badewanne? 

8. Wie wäre es noch mit ein bisschen Bewegung?

Denn ja, auch Bewegung kann Entspannung sein. Durch eher langsame Sportarten wie Yoga, Wandern oder Radfahren wird Dein Cortisolspiegel gesenkt. Dabei reichen schon 20-30 Minuten aus, um einen Effekt der Entspannung zu spüren. 

Glücks-Tipp: Du hast Abends mal keine Zeit für 30 Minuten Bewegung? Dann probiere einmal den Pelikan. Stell Dich auf ein Bein und ziehe das andere Knie mindesten hüfthoch. Versuche nun 1 Minuten (wenn es Dir leicht fällt 2 Minuten oder mehr) in dieser Pose zu verbleiben, ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Gleichgewichtsübungen verlangen recht viel ab und lassen so keinen Platz für stressende Gedanken. Auch das entspannt – den Kopf für zwei Minuten frei zu haben. 

Was hast Du für kleine Entspannunginseln gefunden, die Dir in Deinem Alltag helfen?

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Entspannung für Deinen Hund

Entspannung für Deinen Hund

Die nächsten beiden Glücksgedanken-Artikel widmen sich dem Thema «Entspannung». Im ersten Schritt erfährst Du welche drei Möglichkeiten Du hast, Deinem Hund dabei zu helfen, schneller herunterzufahren. Der Artikel im August wird Dir dann Möglichkeiten für Dich aufzeigen. 

All zu häufig wird bei hibbeligen und unruhigen Hunden empfohlen diese richtig auszulasten. Möglichst viel Bewegung, möglichst lange Spaziergänge und viel sportliche Aktivität sollen den Hund müde machen.

Und sicherlich sind Bewegung und eine gewisse Auslastung wichtig, dennoch brauchen solche Hunde meist eines viel mehr: Die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen. 

Da viele Hunde Schwierigkeiten haben, von sich aus in einen Ruhemodus zu wechseln, hilft es, mit Ihnen Entspannung aktiv zu üben. Deswegen zeige ich Dir im Folgenden drei Möglichkeiten, wie Du Deinen Hund dabei unterstützen kannst. 

1. Die direkte Entspannung

Bei der direkten Entspannung handelt es sich schlicht und einfach um Streicheleinheiten oder Massagen von Dir. Wenn Dein Hund gerne angefasst wird, ist das eine tolle Möglichkeit ihn zur Ruhe zu bringen. Viele Hunde mögen es zum Beispiel nicht, an den Pfoten oder am Kopf angefasst zu werden. Der Brustbereich wird hingegen oft dankend angenommen. Schau ganz genau hin, was Deinem Hund wirklich gut tut.

Glücks-Tipp: Achte auch darauf, mit welcher Geschwindigkeit Du streichelst. Während schnelle Bewegungen animierend wirken, entspannen und beruhigen langsame Bewegungen. Ausserdem kannst Du zusätzlich Deinen Fokus auf die Streichel-Richtung legen. Mag es Dein Hund lieber in Fellrichtung gekrault zu werden oder tut eine Massage gegen die Wuchsrichtung des Fellkleides gut. 

Die direkte Entspannung hat viel mit Achtsamkeit und Wahrnehmung zu tun. Denn nur so bekommst Du mit, was Deinem Hund gefällt und wie Du ihn mit Deinen Streicheleinheiten unterstützen kannst.

2. Die Entspannungsdecke

Die Entspannungsdecke ist eine wundervolle Möglichkeit einen Gegenstand – in diesem Fall die Decke – mit Entspannung zu verknüpfen. Das Tolle daran ist, dass Du die Decke überall mit hinnehmen kannst und so Deinem Hund eine Hilfestellung bietest, auch ausserhalb eures Zuhauses zur Ruhe kommen zu können. 

Wie baust Du die Entspannungsdecke auf? 
Am einfachsten gelingt es Dir, wenn Du die Decke im ersten Schritt mit der direkten Entspannung verknüpfst. D.h. Du legst die Decke aus, setzt Dich daneben und streichelst Deinen Hund dort. 

Bitte denke immer daran: Die Decke soll Dein Hund mit positiven Emotionen verknüpfen. Deswegen zwinge ihn niemals auf der Decke zu bleiben. Falls Dein Hund das Weite sucht, überlege vielmehr was ihm nicht gepasst hat. Wollte er vielleicht gerade seine Ruhe haben? Warst Du ihn zu nahe?

Glücks-Tipp: Wenn Dein Hund schon einen Entspannungsduft kennt, kannst Du auch 1-2 Tröpfchen des Duftes auf eine Ecke der Decke träufeln. Bitte informiere Dich vorher über den Aufbau eines Entspannungsduftes und der richtigen Dosierung bevor Du damit arbeitest. 

3. Schleck- und Kauartikel 

Ja – Fressen kann entspannend wirken. Dabei spielt jedoch auch hier eine Rolle, wie das Futter dargeboten wird. Und wie schnell Dein Hund frustriert ist, wenn er nicht sofort an sein Futter herankommt. Raya ist verrückt nach Futter. Wenn ich ihr einen Kong® hinlege, kann es passieren, dass sie in eine Frustration kippt, weil sie nicht schnell genug ans Futter herankommt. Für andere Hunde ist diese Art der Futterdarbietung hingegen optimal, um durch das langsame Ausschlecken herunterfahren zu können. Für Kandidaten wie Raya wäre die LickyMat® eine schöne Alternative. Hier kann Dein Hund von deren Oberfläche ohne viel Aufwand sein Essen herunterschlecken. 

Glücks-Tipp: Gib Deinem Hund doch die Schleck- oder Kauartikel direkt auf seiner Entspannungsdecke. So schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe. Du verknüpfst die Decke mit etwas Positivem (dem Futter) und der daraus resultierenden Entspannung. 

Bitte bedenke: Hat Dein Hund ein Ressourcenthema mit Futter, so gib ihm genügend Raun, während er seine Leckereien auf der Decke verspeist. Setze Dich auf keinen Fall in seine Nähe bzw. in die Nähe der Decke. Er soll in Ruhe und entspannt sein Futter zu sich nehmen können.

Dein Hund trägt sein Essen von der Entspannungsdecke runter? Kein Problem. Das ist nicht schlimm. Die Verknüpfung, dass er auf der Decke etwas Positives erhalten hat, bleibt dennoch bestehen. Gib ihm auch die nächsten Male seine Knabberartikel dort. Er wird merken, dass er mit der Zeit die Sachen nicht mehr heruntertragen muss.

Nun bleibt noch die Frage:
Woran erkennst Du eigentlich, dass Dein Hund entspannt ist? 

Natürlich handelt es sich bei jedem Hund um ein Individuum und so äussert sich auch Entspannung bei jedem Hund anders.

Anzeichen beim Hund für Entspannung können sein:
– eine lockere Rutenhaltung
– die Bewegungen Deines Hundes wirken weich und nicht hektisch
– die Augen sind nur noch halb geöffnet oder fallen sogar zu
– der Atem wird langsamer 
– Dein Hund fängt an zu gähnen
– Dein Hund seufzt oder atmet tief aus
– der Bewegungsdrang Deines Hundes wird weniger
– Dein Hund verändert ggfs. seine Position in eine bequemere z.B. vom Stehen ins Sitzen oder Liegen

Die Liste ist natürlich nicht abschliessend. Notiere Dir doch in einem kleinen Büchlein, was Du für Entspannungsanzeichen bei Deinem Hund entdeckt hast. Manchmal ist es auch hilfreich, den eigenen Hund beim schlafen zu beobachten. Wie liegt er, wenn er besonders tief schläft? Wie sieht sein Gesicht dabei aus? Solche Beobachtungsübungen helfen unheimlich, Deinen Hund noch besser kennenzulernen.

Gibt es noch weitere Möglichkeiten Deinem Hund zu mehr Ruhe zu verhelfen?
Natürlich. Zusätzlich zu den oben genannten drei Punkten haben sich Hilfsmittel wie der RelaxoDog, das Thundershirt oder DAP-Pheromone bewährt, die Deinen Hund bei der Ruhefindung unterstützen können. Wichtig ist, für sich und den eigenen Hund den richtigen und passenden Weg zu finden. Dabei heisst es ausprobieren, üben (denn ja – auch Entspannung ist Training) und den gemeinsamen Weg dorthin geniessen.

Entspannung für Deinen Hund

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