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Entspannung für Deinen Hund

Entspannung für Deinen Hund

Die nächsten beiden Glücksgedanken-Artikel widmen sich dem Thema «Entspannung». Im ersten Schritt erfährst Du welche drei Möglichkeiten Du hast, Deinem Hund dabei zu helfen, schneller herunterzufahren. Der Artikel im August wird Dir dann Möglichkeiten für Dich aufzeigen. 

All zu häufig wird bei hibbeligen und unruhigen Hunden empfohlen diese richtig auszulasten. Möglichst viel Bewegung, möglichst lange Spaziergänge und viel sportliche Aktivität sollen den Hund müde machen.

Und sicherlich sind Bewegung und eine gewisse Auslastung wichtig, dennoch brauchen solche Hunde meist eines viel mehr: Die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen. 

Da viele Hunde Schwierigkeiten haben, von sich aus in einen Ruhemodus zu wechseln, hilft es, mit Ihnen Entspannung aktiv zu üben. Deswegen zeige ich Dir im Folgenden drei Möglichkeiten, wie Du Deinen Hund dabei unterstützen kannst. 

1. Die direkte Entspannung

Bei der direkten Entspannung handelt es sich schlicht und einfach um Streicheleinheiten oder Massagen von Dir. Wenn Dein Hund gerne angefasst wird, ist das eine tolle Möglichkeit ihn zur Ruhe zu bringen. Viele Hunde mögen es zum Beispiel nicht, an den Pfoten oder am Kopf angefasst zu werden. Der Brustbereich wird hingegen oft dankend angenommen. Schau ganz genau hin, was Deinem Hund wirklich gut tut.

Glücks-Tipp: Achte auch darauf, mit welcher Geschwindigkeit Du streichelst. Während schnelle Bewegungen animierend wirken, entspannen und beruhigen langsame Bewegungen. Ausserdem kannst Du zusätzlich Deinen Fokus auf die Streichel-Richtung legen. Mag es Dein Hund lieber in Fellrichtung gekrault zu werden oder tut eine Massage gegen die Wuchsrichtung des Fellkleides gut. 

Die direkte Entspannung hat viel mit Achtsamkeit und Wahrnehmung zu tun. Denn nur so bekommst Du mit, was Deinem Hund gefällt und wie Du ihn mit Deinen Streicheleinheiten unterstützen kannst.

2. Die Entspannungsdecke

Die Entspannungsdecke ist eine wundervolle Möglichkeit einen Gegenstand – in diesem Fall die Decke – mit Entspannung zu verknüpfen. Das Tolle daran ist, dass Du die Decke überall mit hinnehmen kannst und so Deinem Hund eine Hilfestellung bietest, auch ausserhalb eures Zuhauses zur Ruhe kommen zu können. 

Wie baust Du die Entspannungsdecke auf? 
Am einfachsten gelingt es Dir, wenn Du die Decke im ersten Schritt mit der direkten Entspannung verknüpfst. D.h. Du legst die Decke aus, setzt Dich daneben und streichelst Deinen Hund dort. 

Bitte denke immer daran: Die Decke soll Dein Hund mit positiven Emotionen verknüpfen. Deswegen zwinge ihn niemals auf der Decke zu bleiben. Falls Dein Hund das Weite sucht, überlege vielmehr was ihm nicht gepasst hat. Wollte er vielleicht gerade seine Ruhe haben? Warst Du ihn zu nahe?

Glücks-Tipp: Wenn Dein Hund schon einen Entspannungsduft kennt, kannst Du auch 1-2 Tröpfchen des Duftes auf eine Ecke der Decke träufeln. Bitte informiere Dich vorher über den Aufbau eines Entspannungsduftes und der richtigen Dosierung bevor Du damit arbeitest. 

3. Schleck- und Kauartikel 

Ja – Fressen kann entspannend wirken. Dabei spielt jedoch auch hier eine Rolle, wie das Futter dargeboten wird. Und wie schnell Dein Hund frustriert ist, wenn er nicht sofort an sein Futter herankommt. Raya ist verrückt nach Futter. Wenn ich ihr einen Kong® hinlege, kann es passieren, dass sie in eine Frustration kippt, weil sie nicht schnell genug ans Futter herankommt. Für andere Hunde ist diese Art der Futterdarbietung hingegen optimal, um durch das langsame Ausschlecken herunterfahren zu können. Für Kandidaten wie Raya wäre die LickyMat® eine schöne Alternative. Hier kann Dein Hund von deren Oberfläche ohne viel Aufwand sein Essen herunterschlecken. 

Glücks-Tipp: Gib Deinem Hund doch die Schleck- oder Kauartikel direkt auf seiner Entspannungsdecke. So schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe. Du verknüpfst die Decke mit etwas Positivem (dem Futter) und der daraus resultierenden Entspannung. 

Bitte bedenke: Hat Dein Hund ein Ressourcenthema mit Futter, so gib ihm genügend Raun, während er seine Leckereien auf der Decke verspeist. Setze Dich auf keinen Fall in seine Nähe bzw. in die Nähe der Decke. Er soll in Ruhe und entspannt sein Futter zu sich nehmen können.

Dein Hund trägt sein Essen von der Entspannungsdecke runter? Kein Problem. Das ist nicht schlimm. Die Verknüpfung, dass er auf der Decke etwas Positives erhalten hat, bleibt dennoch bestehen. Gib ihm auch die nächsten Male seine Knabberartikel dort. Er wird merken, dass er mit der Zeit die Sachen nicht mehr heruntertragen muss.

Nun bleibt noch die Frage:
Woran erkennst Du eigentlich, dass Dein Hund entspannt ist? 

Natürlich handelt es sich bei jedem Hund um ein Individuum und so äussert sich auch Entspannung bei jedem Hund anders.

Anzeichen beim Hund für Entspannung können sein:
– eine lockere Rutenhaltung
– die Bewegungen Deines Hundes wirken weich und nicht hektisch
– die Augen sind nur noch halb geöffnet oder fallen sogar zu
– der Atem wird langsamer 
– Dein Hund fängt an zu gähnen
– Dein Hund seufzt oder atmet tief aus
– der Bewegungsdrang Deines Hundes wird weniger
– Dein Hund verändert ggfs. seine Position in eine bequemere z.B. vom Stehen ins Sitzen oder Liegen

Die Liste ist natürlich nicht abschliessend. Notiere Dir doch in einem kleinen Büchlein, was Du für Entspannungsanzeichen bei Deinem Hund entdeckt hast. Manchmal ist es auch hilfreich, den eigenen Hund beim schlafen zu beobachten. Wie liegt er, wenn er besonders tief schläft? Wie sieht sein Gesicht dabei aus? Solche Beobachtungsübungen helfen unheimlich, Deinen Hund noch besser kennenzulernen.

Gibt es noch weitere Möglichkeiten Deinem Hund zu mehr Ruhe zu verhelfen?
Natürlich. Zusätzlich zu den oben genannten drei Punkten haben sich Hilfsmittel wie der RelaxoDog, das Thundershirt oder DAP-Pheromone bewährt, die Deinen Hund bei der Ruhefindung unterstützen können. Wichtig ist, für sich und den eigenen Hund den richtigen und passenden Weg zu finden. Dabei heisst es ausprobieren, üben (denn ja – auch Entspannung ist Training) und den gemeinsamen Weg dorthin geniessen.

Entspannung für Deinen Hund
7 Tipps gegen Stress – für Dich und Deinen Hund

7 Tipps gegen Stress – für Dich und Deinen Hund

Auch ich erwische mich regelmässig bei dem Gedanken keine Zeit zu haben. Es gibt schliesslich unglaublich viel zu tun. Die To-Do-Liste möchte nicht enden, die Wohnung muss geputzt werden und Raya wartet ungeduldig auf ihren Spaziergang. Also – was tun? Der Tag hat letztlich nur 24 Stunden. Ich habe Dir 7 Tipps zusammengetragen, wie ich etwas Entschleunigung in meinen und Rayas Alltag integriert habe.

1. Den Tag stressfrei beginnen

Es ist bewiesen, je ruhiger und stressfreier Du in den Tag startest, desto besser kannst Du auch mit stressigen Situationen im Laufe des Tages umgehen. Meine Morgenroutine schaut so aus: Ich beginne mit 15 – 30 Minuten Yoga, dann trinke ich ein Glas lauwarmes Wasser mit ein paar Spritzern Zitrone und gehe danach mit Raya eine kleine Runde laufen. Diese Routine bringt gemeinsame Zeit, Zeit für mich alleine, Ruhe und wir können gemeinsam entspannt in den Tag starten.

Glücks-Tipp: Wenn Du magst, überlege Dir, wie Du jeden Morgen in Deinen Tag starten möchtest. Wie sähe der perfekte Morgen für Dich aus? Mache Dir eine Liste und dann schaue, was Du davon ohne grossen Aufwand in Deinen Tagesstart integrieren könntest. Binde Deinen Hund gerne mit ein: Bekommt er vielleicht jeden Morgen ein kleines Leckerchen? Oder nimmst Du Dir jeden Morgen 5 Minuten Zeit für eine Sonderstreicheleinheit?

2. Zeit zum Durchatmen

Wenn ich viel Stress habe gehe ich an die frische Luft. Hier zu Hause stelle ich mich auf unsere Terrasse mit einem Tee oder Kaffee und schaue in die Ferne. Das Ganze dauert maximal 5 Minuten. Und doch fühle ich mich dadurch frischer, erholter und wacher. Überlege Dir, wie Du Dir kleine Pausen zum Durchatmen nehmen kannst.

Glücks-Tipp: Das gilt übrigens genauso für den Umgang mit Deinem Hund. Pausen sind einfach unglaublich wichtig. Egal ob beim Training oder im Alltag. Schenke ihm Ruhepausen, in denen er richtig entspannen kann.

3. Ein Limit setzen und dem Perfektionismus Lebewohl sagen

Der Drang Dinge perfekt machen zu wollen lässt mich häufig die Zeit vergessen. Damit dies nicht passiert, setze ich mir feste Zeitfenster, in denen ich eine Aufgabe abschliessen möchte. Dabei achte ich natürlich darauf, dass sie nicht zu knapp gewählt sind, um den Druck herauszunehmen. Solche Zeitfenster helfen mir, mich nicht zu sehr im Detail zu verlieren. Das war für mich persönlich häufig ein riesiger Zeitfresser. Probiere es doch einfach einmal für Dich aus. Übrigens – zum Thema Perfektionismus habe ich hier einen Artikel für Dich! 

Glücks-Tipp: Wenn Du mit Deinem Hund übst, setze Dir auch dort ein Zeitlimit. 2 – 3 Minuten für eine kleine Trainingseinheit reichen meist schon aus. Wir Menschen haben häufig die Tendenz, viel zu viele Durchgänge mit unseren Hunden zu üben. Das kann dann schnell zu Frust führen, weil es entweder zu langweilig für den Hund wird oder er überfordert ist, da er sich zu lange konzentrieren muss. 

4. Zeiten einplanen

Ich habe mir angewöhnt feste Zeiten für mich alleine oder gemeinsam mit Raya einzuplanen. Diese Zeiten sind mir heilig und werden wenn möglich auch nicht verschoben! Gerade an stressigen Tagen sind das unglaublich wohltuende Ruheinseln. Übrigens: Hier findest Du einen kostenlosen Wochenplaner, in dem Du die Deine Ruheinseln eintragen kannst. Plane Zeiten ein, für Dinge die Du unglaublich gerne tust. Die Du vielleicht bisher auch immer wieder verschoben hast. Einen Spaziergang, den Du schon so lange einmal machen wolltest. Einen Fallschirmsprung. Einen Restaurantbesuch. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Glücks-Tipp: Gerade die kleinen, unscheinbaren Ideen für Deine bzw. eure gemeinsamen Ruheinseln sind unheimlich wertvoll. Beispielsweise ein Buch lesen, sich 5 Minuten Zeit nehmen und den Hund streicheln, dem Hund eine gefüllte Klopapierrolle zum Schreddern geben und ihm dabei aufmerksam zuschauen, etc.

5. Auf einen Spaziergang gehen

Regelmässige Spaziergänge sind wissenschaftlich nachgewiesen eine Wohltat für die Seele. Schon 20-30 Minuten in der Natur lassen die Cortisolwerte (das Stresshormon) nachweislich sinken. Dabei achte ich ganz besonders auf meine Bedürfnisse. Habe ich das Gefühl, dass ich gerade ordentlich Bewegung brauche, dann gehe ich joggen. Ist mir eher nach Ruhe, suche ich eine kürzer Strecke aus und gehe dafür sehr achtsam meines Weges. Natürlich versteht es sich von selbst – wenn Du Deinen Hund mit an die frische Luft nimmst – auch auf seine Bedürfnisse zu schauen.

Glücks-Tipp: Achte auf Deine Stimmung. Falls Du sehr gestresst bist und einen verhaltenskreativen Hund hast, kann ein gemeinsamer Spaziergang noch mehr stressen. Lasse Deinen Hund in diesem Fall lieber zu Hause. Schliesslich soll der Spaziergang Euch beiden gut tun und das wird er nicht, wenn ihr zwei danach mit den Nerven am Ende seid. Alternativ suche dir an solchen Tagen eine Strecke aus, die wenig Auslöser bietet, auf die Dein Hund reagiert.

6. Sei verrückt – und gönne Dir geklaute Zeit

Diese superschöne Idee kommt von der wundervollen Moni von Glückshormoni. Dank Dir, für diesen schönen Input. Ab und an passiert es, dass man festeingeplante Zeiten übergeht, um andere Dinge noch schnell fertig zu bringen. Und bevor man sich versieht ist der halbe Tag um – und die eigene Glückszeit oder die Zeit mit dem Hund dahin. Die Lösung: Klaue Dir Zeit. Du hast einen Termin, aber Du merkst, dass Du gerade unheimlich gerne Zeit mit Deinem Partner oder Deinem Hund verbringen möchtest? Dann stehle Dir ausnahmsweise die Zeit. Sage den Termin ab und triff Dich «heimlich» mit Deinen Liebsten. Durch diese geklaute Zeit gibst Du Deinen Bedürfnissen Raum und entfliehst für kurze Zeit Deinem Alltag. Ausserdem zeigst Du Dir, Deinem Partner, Deinen Freunden oder Deinem Hund unheimlich viel Wertschätzung durch die gesetzte Priorität.

Glücks-Tipp: Gerade das bedachte und seltene Einsetzen der geklauten Zeit macht diese so wertvoll! 

7. Das Beste Mittel gegen Stress – Dein Hund

So einfach und doch so wirkungsvoll: Verbringe Zeit mit Deinem Hund. Ich streichle Raya oder schaue ihr beim Schlafen zu, wenn ich mich einer Situation kurz entziehen möchte. Und tatsächlich ist wissenschaftlich beweisen, dass das Streicheln eines Hundes (ja, sogar schon der Blickkontakt) in uns eine Ausschüttung des sog. Kuschelhormons «Oxytocin» auslöst. Das wiederum senkt die Herzschlagrate, den Blutdruck und schützt somit den Herz-Kreislauf in stressigen Situationen. Übrigens – bei Deinem Hund hat das Kuschelhormon die selbe Wirkung. 

Glücks-Tipp: Achte hier besonders auf das Bedürfnis Deine Hundes. Mag er es überhaupt gestreichelt zu werden? Falls nicht, reicht auch schon ein Kontaktliegen oder eine gemeinsame Aktion, um von der positiven Wirkung des Miteinanders profitieren zu können.

Als Abschluss noch ein Gedanken:

Eigentlich ist es wie so oft: Wie stehst Du zum Thema Zeiteinteilung? Wie setzt Du Deine Prioritäten? Jeder von uns hat 24 Stunden zur Verfügung. 24 Stunden, die wir füllen können mit Dingen, die uns wichtig sind. Denke das nächste Mal daran, wenn Du «Ja» zu einer Sache sagst, die Du eigentlich nicht machen möchtest. Denn dieses «Ja» bedeutet gleichzeitig auch ein «Nein» zu Dingen, die Dir wichtig wären.

Extra-Tipp: Eine Studie von Kelly McGonigal hat ergeben, dass Stress zwar krank machen kann. Die Gefahr daran zu erkranken aber viel grösser ist, wenn Personen an die gesundheitsschädliche Wirkung von Stress glauben. Einen spannenden Talk von ihr zu diesem Thema findet Du hier.  

7 Tipps gegen Stress für Dich und Deinen Hund